time for a fresh start

Seit bestimmt schon einigen Monaten verspüre ich nun schon so ein inneres Bedürfnis, endlich wieder mit dem bloggen anzufangen und zusammengefasst alles was mich in meinem Leben beschäftigt, ob es nun etwas ist was ich liebe, was mich motiviert oder inspiriert, oder einfach nur ein Gedanke, oder Erfahrungen und Entdeckungen sind, in Worte zu fassen und zu teilen.  Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben. Genauso liebe ich es, zu gestalten, zu malen, und zu fotografieren.  Zwei Dinge die sich eigentlich super ergänzen um zu bloggen. Warum habe ich dann so lange damit gewartet einen neuen Blog zu starten?

Ich habe einfach Angst. Dass ich es nicht schaffen könnte, meine eigenen Ansprüche an mich zu erfüllen und Texte zu schreiben die mir gefallen und das widerspiegeln was ich sagen möchte. Dass es zu viel Arbeit ist, ich mich auf dem Weg verliere und es nicht durchziehe. Dass ich meine letzten Blogs schon alle im Endeffekt nicht nach meinem Geschmack gestaltet habe, warum sollte es dieses mal anders sein? Dass sich trotzdem niemand für das was ich schreibe interessiert. Dazu kommt noch Angst oder viel besser die Bequemlichkeit sich mit neuen Dingen auseinander zu setzen.

Dass mich meine Ängste nun schon seit Jahren immer wieder aufhalten, das zu tun, wovon ich eigentlich träume, ist der Grund warum ich mir nun den letzten Tritt gebe, endlich neu anzufangen. Ganz neu. Die größte Überwindung liegt immer darin, überhaupt erstmal anzufangen.
Ich möchte über das Leben und alles was mich beschäftigt schreiben, begleitet von Bildern, sodass es andere und mich selbst inspirieren und motivieren kann. Ich habe das innere Bedürfnis etwas zu erschaffen um alle faszinierenden Gedanken, Ansichten, Erfahrungen, und Entdeckungen, mit denen ich mich beschäftige, auszudrücken.  Den Gedanken, dass ich daran zweifle, dass ich das überhaupt schaffen kann habe ich beiseite geschoben.

Um es einfach zu fassen einfach einmal vier Begriffe, die mich zur Zeit am meisten beschäftigen: Positivität, Liebe, Produktivität und Kreativität.

Mit Positivität meine ich das Gegenteil der erdrückenden Weltansicht, die mir in den letzten Jahren oft das Leben schwer gemacht hat. Ich möchte morgens aufwachen und mir bewusst darüber sein, dass ich verantwortlich für mich selbst und mein Leben bin, und demnach immer eine Wahl habe und eine ganze Menge schaffen kann. Ich möchte meine täglichen Ziele immer mit einer positiven Grundeinstellung erreichen, und dabei nicht den Blick für die Schönheit im Leben in jeder Form verlieren. Ich möchte dankbar dafür sein am Leben zu sein und so viele verschiedene Dinge erfahren zu können. Ich möchte dankbar für das sein was ist, und nicht vergessen, mich an den unscheinbaren Dingen in meinem Leben zu erfreuen.

Die Liebe beziehe sowohl auf andere andere Menschen, meine Umwelt, als auch auf mich selbst. Ich möchte mich selbst wertschätzen und mich akzeptieren auch wenn ich weiß, dass Veränderungen in jeder Hinsicht, ob nun äußerlich oder charakterlich, jederzeit möglich sind. Hauptsächlich bedeutet das für mich aber, dass ich gut mit mir selbst umgehe und mich mehr mit dem, was ich tue und bin, zufriedengebe. Kurz: mir lieber weniger, mit mehr Mindfulness vornehmen und erwarten, anstatt immer mehr machen zu wollen und eine Balance und innere Mitte zu finden. Ich möchte hauptsächlich präsent Dinge tun die ich liebe, oder bestimmte Pflichten, wie beschrieben, mithilfe von Positivität angenehmer zu gestalten. Während andere Menschen sich mit ihrem Perfektionismus auseinandersetzen, sollte ich das aus Selbstliebe mit meinem Extremismus tun. Genauso möchte ich andere Menschen mit Liebe behandeln, mehr das Gute in ihnen sehen und mich in sie hineinversetzen. Außerdem bin ich immer darauf aus, unseren Planeten mit Liebe und Respekt zu behandeln, angefangen mit einer veganen Ernährung und weiterführend dann mit nachhaltigen Klamotten und langen Spaziergängen in der Natur, durch die einem klar wird, wie simpel eigentlich alles ist.

Produktivität und Kreativität sind einer der Hauptgründe, warum ich mich hingesetzt habe. Ich möchte meine kostbare Zeit damit verbringen, Dinge zu tun durch die ich mich gut fühle und aus denen ich wachsen kann. Ich möchte nicht das Gefühl haben, zu viel Zeit zu haben und meine Zeit totzuschlagen, wenn es so unendlich viel zu entdecken und zu erfahren gibt. Der Kreative Aspekt kommt dort dazu, wo ich den Drang dazu habe, Dinge zu erschaffen, wie zum Beispiel diesen Blog. Mein Ziel ist es, meine Zeit so produktiv wie möglich zu nutzen, immer natürlich in Balance mit Entspannung.

Blogposts zu allmöglichen Themen dieser Art, auch wenn sie vermutlich nur ganz entfernt auf diese Begriffe zurückzuführen sein werden, wird es hier zu lesen geben. Vollkommen zwecklos für mich also, zu versuchen meinen Blog in eine Schublade reinzuschieben. Das ist neben meiner Ratlosigkeit auch der Grund für meinen schlichten Blogtitel: Ich bin Lea Christin, bin 17 und gehe zur Schule um 2018 mein Abitur zu machen. Ich gehe regelmäßig ins Gym, ich liebe es zu schreiben, Fotos zu machen, zu malen, in der Natur zu sein, veganes Essen zuzubereiten, zu lesen, Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, zu arbeiten und ich suche ständig neue Herausforderungen. Ich bin auf dem Weg, viel über mich selbst und mein Leben zu lernen, und immer wieder aufs neue eine bessere Version von mir zu werden.

5 Kommentare

  1. 1. August 2017 / 08:09

    Tolle Bilder und schöner Post!
    LG Emily

    sweetredstrawberry.de/

  2. 4. August 2017 / 18:04

    Deine lieben Worte aus unserem Blog haben uns mehr als gefreut!
    Ich kann deine Worte absolut nachvollziehen. Ich habe vorher ohne jemanden an meiner Seite gebloggt, hatte keine Motivation, bzw meine Bequemlichkeit war einfach viel zu hoch.
    Seitdem ich mit meiner besten Freundin zusammen blogge, fällt mir das Bloggen viel leichter.
    Ich find deinen Blog super!
    Liebste Grüße
    Annika von http://www.goldenyears.blogpsot.com

  3. 5. August 2017 / 03:19

    Vielen lieben Dank 🙂 <3 Ich lese auch super gerne Blogs die von zwei Personen geschrieben sind, dann gibt es einfach nochmal mehr Abwechslung. 🙂

  4. 5. Oktober 2017 / 21:07

    Liebe Lea Christin,
    ich finde es echt schön, dass du all die Negativität bei Seite gedrängt hast und dich dafür entschieden hast das bloggen wieder ein Teil deines Lebens sein zu lassen. Denn eins muss man dir lassen: du kannst wunderschöne und mitreißende Texte schreiben. Als ich gerade diesen Blogeintrag gelesen habe, dachte ich schon, dass du von mir schreibst.. denn mir geht es genauso! Ich habe vor langer Zeit mit dem bloggen aufgehört, weil ich einerseits leider keine Zeit mehr dafür hatte, und andererseits, weil ich Angst hatte, dass ich meinen Ansprüchen und denen meiner Lesern nicht gerecht werden kann. In all dieser Zeit ist mir jedoch aufgefallen wie sehr ich es doch vermisse Beiträge zu verfassen und sie mit allen anderen zu teilen. Deswegen habe ich endlich wieder angefangen mich mit dem bloggen zu beschäftigen und mehr als alles andere glücklich über diese Entscheidung.
    Was ich damit sagen möchte: Mach weiter so und gib nicht auf, denn das was du machst kannst du echt gut! <3

    Mich hast du als Unterstützung und als Leserin auf jeden Fall dazugewonnen!

    Liebste Grüße!
    xx Lisa

    https://staythewayyouarebeauty.blogspot.de/

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