tasks given by the universe

Ich habe gelernt dass es mich glücklich macht meine Zeit hauptsächlich produktiv zu verbringen, und damit, Dinge zu kreieren. In die Schule zu gehen ist daher ziemlich komfortabel für mich. Mir werden Aufgaben gegeben die ich dann mache so gut es geht, dabei lege ich wenig Wert darauf ob mir das was ich tue Spaß macht oder nicht, denn dieses gute Gefühl es am Ende geschafft zu haben bedeutet mir mehr und ich kann daraus die Motivation schöpfen. Es ist angenehm, da es immer diese Deadline gibt und ziemlich genau vorgegeben ist ist was zutun ist. Ich bekomme die Aufgaben, möchte sie so gut wie möglich erledigen, tue sie, fühle mich gut. Easy. Tja, was wäre das Leben nur wenn es keine Challenges geben würde um aus seiner Komfortzone zu kommen. Wann auch immer ich nichts mehr zutun habe, stehe ich dann ohne irgendwelche Aufgaben da. Bislang ist es dann immer so gewesen dass ich mich mehr als ein bisschen verloren gefühlt habe. Ich stehe dann vor den Fragen: Was mache ich jetzt mit meiner Zeit? Was macht mir denn wirklich Spaß? Was sollte ich tun? Ist das was ich tue richtig? Könnte ich mehr machen? Ist das was ich jetzt mache falsch? Ich möchte nicht aufhören müssen meine Zeit so zu gestalten, dass ich mich so gut wie möglich fühle, und das gute ist ich muss es auch nicht, denn dass ich meinem Leben machtlos ausgesetzt bin ist Gott sei Dank eine Illusion.

Keine Aufgaben zu haben ist zur Zeit eine viel größere Aufgabe für mich, als zehn zu haben. Ich trage dann die komplette Verantwortung für das was ich tue und dann fängt das Überdenken an. Soll ich etwas tun das ich genieße? Soll ich etwas etwas anderes tun wodurch ich mich am Ende gut fühle? Gibt es auch eine Mischung aus beidem? Oder ein Mix aus beidem? Natürlich gibt es das! Ich muss mich damit auseinandersetzen und ausprobieren, lernen damit umzugehen, bis das Universum mir eine neue Aufgabe gibt. Was ist die Alternative? Dass ich mich ärgere, alles ablehne, anderen die Schuld gebe und warte bis es neue Dinge zutun gibt und auf einer Stelle stehen definitiv nicht! 
Ich bin dabei zu lernen die verschiedenen Dinge in meinem Leben nicht abzulehnen und als falsch anzusehen, sondern sie anzunehmen, daraus zu lernen und das beste daraus zu ziehen. Ich bin dabei zu lernen aufzuhören gerade in solchen Situationen konstant zu zweifeln und zu überdenken, weil ich in diesem Moment die einzig Verantwortliche bin, viel eher möchte ich es akzeptieren und es als eine Aufgabe eine ansehen, die mir das Universum gegeben hat. Vor allem lerne ich dadurch, mir selbst mehr zu vertrauen, und alles was mir widerfährt so anzunehmen, wie es ist.

Und jetzt ist es an der Zeit, weiter herauszufinden, was mir Freude bereitet, wodurch ich mich gut fühle, noch immer loslassen, und eine gute Balance zu finden. Ich möchte mich der Angst stellen falsch zu sein, wenn ich die verschiedensten Dinge ausprobiere. Ich meine, deshalb bin ich doch hier auf der Welt, wie jeder andere auch. Es ist auch an der Zeit, zu lernen, nicht so sehr auf meinen ständig rauschenden Gedankenfluss und mein Ego zu hören und einfach zu machen. Wenn ich alleine für alles verantwortlich bin was ich tue, was eigentlich aufgrund der unendlichen Möglichkeiten etwas wunderschönes ist, kann ich es auch auf niemand anderen schieben falls ich nicht nach meinen Vorstellungen handele. Durch solche Situationen werden meine Gedanken stärker. Ich möchte mich meinen Ängsten stellen und immer mein Bestes geben, aber mir stets vergeben. Jeder Mensch hat andere Dinge mit denen er sich auseinandersetzen muss, da kann ich mich nicht fragen ob das was in seinem Leben passiert ‘’richtig’‘ so ist sondern muss manchmal einfach machen. Deshalb lerne an solchen Tagen mit mir selbst am Meer, in Parks oder in Cafés, so unangenehm es mir auch manchmal ist, tausend mal mehr als an irgendeinem Schultag, durch den ich es dann vermeide mich aus meiner Komfortzone zu bewegen, immer mit der Ausrede dass ich ja gerade dabei bin so viel zu schaffen, und mich mit den Dingen auseinander zu setzen, von denen ich tief im Herzen weiß, dass ich es muss. 
5 TIPS HOW TO FACE YOUR PERSONAL TASKS

1. Höre in dich hinein wovor hast du momentan Angst? Was ist dir unangenehm? Ansonsten frag dich selbst, was möchte ich jetzt gerade machen? Und danach eventuell warum du es gerade nicht machst. Was hält dich auf?
2. Such dir keine Ausreden Kleine Erinnerung an mich selbst, das Bedürfnis, produktiv sein zu wollen ist kein Grund sich den ‘unproduktiv” zu sein scheinenden Aufgaben nicht zu stellen.
3. Glaub an dich, vertraue dir und sei dir sicher dass du es schaffen kannst. Du hast es geschafft laufen zu lernen, sei geduldig und mach immer weiter. 
4. Du bist jetzt schon genug und richtig ohne dass du damit umgehen kannst, du musst es nicht einmal, aber wäre eine größere Komfortzone nicht verdammt cool und erstrebenswert?

5. Es geht nicht darum perfekt zu sein, es werden immer neue Aufgaben kommen und du wirst niemals ”fertig” sein. Du kannst dich jetzt schon lieben, es geht nur um den ewigen Prozess, heute ein Stück besser zu sein als am Tag davor. Mir der Zeit siehst du, wie unglaublich viel du schon daran gewachsen bist.
Ich freue mich so sehr zu sehen, wie meine Einstellung zu diesen Dingen sich langsam mehr und mehr verändern wird, je mehr ich mich damit auseinander setze. Wie schön ist bitte der Gedanke, dass es gar nicht perfekt sein soll, dass du dich auch so, mit all den Fehlern die du machst lieben kannst während du dabei bist dein bestes zu geben und daran zu arbeiten und so mehr zu lernen? Wie schön ist es, dass es nicht darum geht, all das morgen perfekt hinbekommen zu müssen, sondern dass es um den langsamen Prozess geht, sich jeden Tag herauszufordern und ein Stück besser zu werden als am Tag davor in den verschiedensten Bereichen, wo du wenn du ehrlich mit dir selbst bist weißt, dass du es musst. Und welche Aufgabe hat das Universum dir gegeben?

22 Kommentare

  1. 5. August 2017 / 09:15

    Schöner Post und tolle Fotos!
    Liebe Grüße
    Emily

    sweetredstrawberry.de/

  2. 7. August 2017 / 09:00

    wow, so ein liebevoll geschriebener Post! Und ich finde wirklich, dass du damit total motivierst; wirklich toll gemacht 😉

    Liebst,
    Alena
    lookslikeperfect.net

  3. 7. August 2017 / 16:59

    Das ist wirklich ein toller text,
    du hast gute Worte gefunden und hast mich echt motiviert an so einem "typischen" Montag 😀

    alles Liebe deine Amely Rose

  4. 8. August 2017 / 07:32

    Wow, du kannst so gut schreiben !!

  5. 11. August 2017 / 01:01

    Ich wünsche dir jetzt auch noch ein schönes Wochenende, vielen Dank 🙂

  6. 11. August 2017 / 01:02

    Freut mich total deinen Kommentar jetzt zu lesen, ich hoffe du hast die Woche gerockt! 😀 <3

  7. 15. August 2017 / 19:22

    Was für ein toller Text! Ich liebe solche Themen und folge dir gleich mal zurück. Eine gute Möglichkeit ist auch deinen Blog bei Bloglovin zu verlinken. So verpasst keiner einen neuen Post von dir :-*

    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

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