unconditional happiness

In diesem Jahr hat sich in mir etwas verändert. Ich bin langsam step by step Tag für Tag friedlicher und glücklicher von innen geworden. Früher war habe ich mich unglaublich von wirklich allen anderen Faktoren die ich im Außen erfahren habe, beeinflussen und mitreißen lassen. Ich habe mich von den bedeutungslosesten Dingen die einem auf der Welt so widerfahren können abhängig gemacht. Seien es nun bestimmte Tätigkeiten oder Routinen, bestimmte Orte oder das Wetter; mein ganzes Selbst habe ich immer mit bestimmten Faktoren, aber nie akzeptierend, mit mir selbst, so wie ich bin, oder meinem Leben, so umperfekt perfekt wie es eben ist, verknüpft. Ich war immer ganz erleichtert, wenn mein Tag so gelaufen ist wie ich es mir ausgemalt hatte, falls das aber nicht so war überkam mich dann eine ganze Menge Angst, Abhängigkeit und Unsicherheit. Und selbst wenn das nicht der Fall war, dieser innere Frieden und das bedingungslose Glück, was sich eigentlich jeder Mensch hier auf diesem Planeten wünscht, traf natürlich nicht ein. Zusammengefasst war ich am Ende des Tages war ich entweder komplett verloren und aufgelöst wenn etwas nicht so kam wie erwartet, oder aber ich habe mich, wenn alles lief wie erwartet, einfach nur definiert von ein paar äußeren Faktoren gefühlt.

Die kleinen Veränderungen in diese Richtung kamen ganz langsam, es begann mit etwas mehr Vertrauen in mich selbst, begleitet von der Erkenntnis dass ohne diese äußere, erzwungene Kontrolle und Sicherheit immer noch etwas von mir übrig bleiben wird. Ich habe damit angefangen loszulassen und mich selbst nicht mehr durch das was ich tue, sondern das was ich bin definiert. Loszulassen von allen Regeln, Routinen oder Glaubenssätzen nach denen ich lebe oder die ich mit meiner Identität verband. Loslassen von allem im Außen dass die Kraft hatte meine Stimmung zu beeinflussen für das unendliche Gefühl von Leichtigkeit, Freiheit und Frieden. Ich möchte nichts im Außen die Kontrolle abgeben über meine Stimmungen zu entscheiden. Wenn in meiner äußeren Welt etwas nicht läuft wie gedacht, dann fühle ich meine Angst und mein Ego. Ich möchte es irgendwie kompensieren, manchmal möchte ich auch wegrennen. Aber einfach loslassen fühlt sich unsicher an. Und immer genau dann geht es darum bewusst zu bleiben. Dort zu bleiben. Seiner Angst und seinem Ego ins Auge zu schauen. Ein paar mal tief durchatmen und merken wie ich eigentlich über mein Ego lächeln kann. Und dann loslassen. Ich fühle diese Leichtigkeit und immense Schönheit der Welt und ich bin überglücklich damit, einfach so wie ich bin mitten in diesem Universum zu sein mit unendlich vielen Möglichkeiten zu erkunden, zu erschaffen und zu lernen. Alles was ich brauche ist bereits in mir.

26 Kommentare

  1. 18. September 2017 / 07:21

    Wow! Great post dear ^^
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    Please Let me know if you follow me and I’ll follow back asap!

    Love xx
    Official Seol ♥

  2. 18. September 2017 / 10:22

    der text ist so schön geschrieben und ich kann mich da echt drinne wieder erkennen. ich gehe momentan auch durch so ne art phase, wo ich langsam lerne, mich nicht beeinflussen zu lassen und über den dingen, die ich eh nicht ändern kann, zu stehen (und nicht deswegen schlechte laune zu bekommen).
    seit ich dir gefolgt bin, wollte ich schon immer mal durch deinen blog stöbern und mir alles angucken. ich glaube, genau das mache ich jetzt.

    liebste grüße, laura von
    http://dthreeasixyfives.blogspot.de

  3. 18. September 2017 / 11:14

    vielen dank fuer dein lieben kommentar auf meinem blog.
    dein text ist sehr schoen geschrieben und ich kann mich auch richtig hineinversetzen.

    xo. tthuy | RubyliXious

  4. 18. September 2017 / 11:50

    Sehr schöner Text. Ich muss sagen je älter ich werde (so alt bin ich noch nicht, grad mal 23 😀 ) lerne ich gefühlt jeden Tag etwas neues dazu. Nach dem Abi bin ich in eine andere Stadt gezogen um zu studieren, habe alleine und in WGs gewohnt, neue Freunde kennen gelernt und einige wieder verloren. In diesen 2 1/2 Jahren habe ich von Freude bis hin zu Verzweiflung alles mitgenommen. Und froh bin ich, diese Erfahrungen gemacht zu haben, denn daraus habe ich viel gelernt. So unangenehm manche Situationen sind – sie sind es im Nachhinein wert! 🙂

    Schönen Wochenstart wünsche ich dir!

    Liebe Grüße, Julia
    http://www.lightitup-blog.de
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  5. 18. September 2017 / 11:52

    Liebe Lea, ich bin beeindruckt. Davon, wie Du diese sehr persönliche Entwicklung in Worte fassen konntest und davon, dass Du genau das geschafft hast, das soviele (mich eingeschlossen) erreichen möchten: glücklich sein ohne die äusseren Faktoren – und sich weniger Sorgen und Ängste zu machen bzw zu hegen. Toll wie Du das geschafft hast!! – ps: ein tutorial? 😉
    Liebe Grüsse
    Janine von https://www.vivarubia.ch/

  6. 18. September 2017 / 13:29

    Sehr wahr was du schreibst und es freut mich für dich, dass du es geschafft hast dich unabhängig von äußeren Faktoren zu machen. Das ist ein ganz schön langer Prozess, in dem ich mich aktuell noch mitten drin befinde. Ich bin aber auch schon ein ganzes Stück weiter gekommen, indem ich begriffen habe, dass eigentlich alles schon in einem selbst steckt, wie du es richtig schreibst.
    Es ist unglaublich befreiend diese Erkenntnis zu erlangen und sich somit nicht mehr so stark von anderen Menschen etc abhängig zu machen bzw generell im Außen Bestätigung für sich selbst zu suchen. Ich hoffe, dass ich mich da mit der Zeit auch noch weiter entwickeln werde:)
    Liebe Grüße an dich und einen schönen Wochenstart!
    https://soulstories-amandalea.blogspot.de

  7. 18. September 2017 / 14:34

    Das ist so ein schöner Post! Ich habe auch so eine spirituelle Reise durchgemacht und ich glaube das ist wichtig, wenn man älter wird. Die Seele brauch Ruhe und die bekommt sie nicht, wenn man auf alles einen F*ck gibt, was andere sagen.

    Alles Liebe http://www.bohemianloverbabe.blogspot.de

  8. 18. September 2017 / 14:59

    Was ein toller Beitrag;) Ich finde die Idee hinter dem Blogpost und allgemein super schön;) Weiter so!
    Alles Liebe
    Emily

    sweetredstrawberry.de/

  9. 18. September 2017 / 18:45

    Wie Recht du hast, liebe Lea! Ich denke man vergisst sich selbst oft ein wenig, wenn man sich durch manche Gedanken oder auch Menschen "runterziehen lässt". Ich beziehe es jetzt mal auf gewisse Menschen – Ich bin sooo froh, wirklich so froh, gewisse Personen aus meinem Leben verbannt zu haben. Menschen die einem einfach schaden und nicht gut tun – und da geht es nicht um "schlechte Freunde" im Sinne von Gruppenzwängen oder was auch immer. Es geht um eine Person, die mich zu 100% beansprucht hat, die so starke Probleme hatte, dass ich selbst meine eigenen nicht mehr gesehen habe, sondern nur noch ihre.
    Und ganz ehrlich, seitdem diese ungesunde Freundschaft vorbei ist, bin ich glücklicher, erleichterter und frei 🙂

    Liebe Grüße ♥
    Nicci von http://www.gossip-gaga.blogspot.de

  10. 19. September 2017 / 13:29

    Wow, toll geschrieben !!

  11. 20. September 2017 / 11:51

    Hallo liebe Lea!
    Wie schön du das geschrieben hast. Weißt du was mir besonders gut gefällt? Das ich aus deinen Worten lesen kann, dass sie wirklich aus deinem Herzen kommen. Und das ist unendlich schön. Und ich glaube du hast etwas sehr wichtiges erwähnt, nämlich das solche Veränderungen in ganz kleine nSchritten kommen und manchmal lange Dauern. Wenn wir etwas ändern wollen neigt man dazu, zu schnell alles zu wollen und ist dann schnell frustriert. Aber kommt die Veränderung langsam und stetig, wird sie bständig sein 🙂

    Danke, dass du deine Gedanken mit uns geteilt hast!
    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Mittwoch und eine tolle Restwoche!
    Liebste Grüße an Dich! ♥ Saskia von DemWindentgegen

  12. 21. September 2017 / 12:54

    Hi, beautiful photos and beautiful post. I am your new follower ★

  13. 22. September 2017 / 18:15

    Es freut mich total dass du aus meinen Texten etwas ziehen kannst, das ist so schön zu hören und genau das ist auch mein Ziel 🙂 tausend dank!

  14. 22. September 2017 / 18:19

    ich war auch immer eine person die soch total von anderen personen abhängig gemacht hat und diese richtig vergöttert hat, sodass ich mich selbst so lange vergessen habe in gewisser weise..seitdem das nicht mehr so ist sehe ich auch die dinge an denen ich arbeiten muss viel deutlicher.. 🙂

  15. 22. September 2017 / 18:21

    ich bin leider NICHT glücklich unabhängig von äußeren faktoren, aber machmal gibt es tage an denen ich diese freiheit habe und ich weiss es einfach irgendwie dass ich in der richtigen richtung bin 🙂 vielen dank!

  16. 22. September 2017 / 18:22

    oh das freut mich total, da wird es zeit dass ich auch mal deinen blog ganz ausführlich durchschaue 🙂

  17. 22. September 2017 / 18:23

    vielen dank, ich finde es auch wunderschön jeden tag die chance dazu zu haben so viele neue dinge dazu zu lernen und zu erfahren 🙂

  18. 22. September 2017 / 18:26

    ja ich verstehe dich soo sehr! ich bin ja selber noch ganz am anfang aber ich glaube dass ich auf dem richtigen weg bin.. ich habe mich früher immer komplett von anderen personen abhängig gemacht und nachdem das vorbei ist habe ich angefangen meine bestätigung oft viel zu sehr im außen zu suchen, was ich ft noch mache. an schlechten tagen habe ich dann oft ein trauriges und leeres gefühl wenn ich das nicht tue und einfach bin.

  19. 23. September 2017 / 10:47

    Der Post ist so schön geschrieben, liebe Lea 🙂
    Ich finde es toll, dass du mittlerweile (fast) frei von äußeren Faktoren leben kannst. Mir geht es leider noch nicht so, aber ich arbeite ebenfalls dran 🙂
    Liebe Grüße,
    alina von http://alinapunkt.blogspot.de/

  20. 23. September 2017 / 14:52

    Was für ein toller Post:)
    Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Es ist vor allem einfach so schön zu spüren wie langsam frieden in einem einkehrt 🙂

    Ganz liebe Grüße – Marlena von http://sparklingmind.de/

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