you define yourself

Es gibt so viele Dinge auf der Welt die ich machen möchte. Das was mich dann viel zu oft davor hemmt ist meine Angst. Ich habe Angst vor den Meinungen anderer Menschen über mich. Ich möchte nicht anhand von Dingen beurteilt werden, die im Kontrast zu dem ganzen Rest der ich bin so klein sind. Das Punkt liegt nicht darin, dass es schlecht sei dass Menschen mich anhand dieser Taten bewerten. Der Punkt liegt in der Angewohnheit mich von diesen Wertungen definieren und verunsichern zu lassen. Mein Ego steigert sich viel zu oft in diese Bewertungen hinein, macht die gesamte Geschichte viel dramatischer als sie eigentlich ist und am Ende beeinflusst es dann meine Liebe zu mir selbst und die wildesten Gedankenflüsse laufen durch meinen Kopf. Sieht der Rest der Welt mich so? Bin ich dann nicht auch wirklich so? Bin ich einfach komplett falsch? Doch je öfter ich mit diesen Situationen und Gedankenmustern konfrontiert werde, desto besser werde auch ich darin zu lernen damit umzugehen.

Niemand kennt dich besser als du dich selbst kennst. Genau das sage ich mir mittlerweile immer wieder erneut wenn sich dieses unangenehme Gefühl komplett falsch zu sein in mir ausbreitet. Ein Beispiel, was mich immer komplett vom Weg warf, war es wenn andere Menschen darüber redeten wie dünn ich sei und dass ich essgestört sei. Aus den Gedanken daran dass dann wohlmöglich jeder Mensch mich nur als eine ”zu dünne” Person sieht folgen dann Vorstellungen wie dass mich niemand ernst nehmen kann und ich sonst durch nichts zu definieren bin. Eigentlich ziemlich sinnlos von meinem Verstand. Ein anderes Beispiel dieser Selbstsabotage wäre eine schlechte Note da ich nicht ausgiebig genug gelernt habe und anstatt mich hinzusetzen und zu analysieren wie ich es beim nächsten mal machen sollte um meinen Ansprüchen an mich selbst gerecht werden zu können lasse ich mich hängen und rede mir ein dass ich einfach ”zu dumm” bin. Wie wundervoll dass ich mittlerweile lernen konnte, mich  Stück für Stück immer besser von diesem Denken differenzieren zu können. Von nun an möchte ich solche Situationen dafür nutzen, zu lernen mich selbst und meine Gedanken zu reflektieren und stets ehrlich mit mir selbst zu sein um sicherzugehen, dass ich mich auf dem Weg befinde auf dem ich gehen möchte. Denn wer weiß, vielleicht können manchmal auch solche vorschnellen Bewertungen auf zweiten Blick hilfreich sein und dir weiterhelfen? Daraus resultiert dann so ein wunderschönes Bewusstsein gegenüber sich selbst und seinen Stärken, Schwächen und Zielen. Mit diesem daraus entstehenden großen Vertrauen und dieser Zuversicht brauchen einen die Meinungen von anderen Menschen dann gar nicht mehr zu berühren. Wie gesagt, niemand kennt einen besser als man sich selbst kennt. Niemand weiß besser was gut für einen ist als man selbst wenn man voller Ehrlichkeit in sein Inneres hört. All diese Dinge im Außen können wenn überhaupt nur so unbedeutend wenig über mein Inneres aussagen. Und aufgrund von diesem wertvollen Wissen möchte ich nun auch damit beginnen, meine eigenen Bewertungen gegenüber Anderen aufgrund minimaler Dinge zurückzustecken. Ich sehe nur einen winzigen Aspekt aus dem Leben dieser Person und werde niemals in der Lage sein daraus weitere Annahmen über diesen Menschen machen zu können. Kommen euch solche Situationen bekannt vor? Lasst uns diese Situationen als Motivation nehmen daran arbeiten uns zu verbessern und weiterzuentwickeln und die schönste Version von uns selbst zu werden!

14 Kommentare

  1. 9. November 2017 / 10:00

    Ein sehr schön geschriebener Text, der auf jeden Fall Wahrheit beinhaltet. Ich sehe es heutzutage auch zu oft, dass Menschen immer auf den ersten Blick abgestempelt werden und sich dadurch gekränkt fühlen. Manche Personen, die einen so abstempeln haben entweder nie in solch einer Situation gesteckt oder sind sich nicht dem Bewusst, was sie mit solch einer Aussage bewirken können. Von denen heißt es dann oft: Ach soll er/sie sich nicht solche Gedanken machen. Tja, falsch gedacht, man macht sich oft Gedanken, was Andere denken, ob man richtig gehandelt oder sich verhalten hat. Aber manchmal macht man sich da auch einen viel zu Großen Druck. Mein bestes Beispiel, was ich mir immer gern vor die Augen führe, ist meine Familie. Sie ist so bunt gemixt, was Charaktere angeht und manchmal frage ich mich, ob sie überhaupt über sich (was sie reden und was sie tun) nachdenken? Denn bei manchen Personen habe ich das Gefühl, dass sie sich nicht bewusst sind, wo sie stehen und wie sie sich so verhalten. Also eine gewisse Unsicherheit ist vorhanden und sie versuchen das Beste draus zu machen.
    Ich habe viel über die Jahre hinweg gelernt und bin eig. mit dem zufrieden wie ich bin und wie ich handle, mittlerweile kann ich Situationen abwägen und besser als vor ein paar Jahren entscheiden. Das hat alles seine Zeit gebraucht und das wird es auch, denn man lernt immer etwas dazu. Und natürlich habe ich da die ein oder anderen Fehler gemacht, aber man wird erst schlauer, wenn man es selbst durchlebt hat. Aber ich kann im hier und jetzt sagen, ich bin mit mir zufrieden. Falls, wenn etwas nicht so läuft wie ich es erwartet habe, dann suche ich einen Weg, wie ich es besser machen kann und gebe nicht auf 🙂

    Liebe Grüße und eine schöne Woche wünsche ich dir noch!
    magdaeva von https://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

  2. 9. November 2017 / 15:14

    Wow, ein wirklich schöner und inspirierender Post. Ich denke, dass wir uns manchmal einfach zu schnell von den Meinungen anderer aus der Bahn werfen lassen, obwohl die Personen es wahrscheinlich gar nicht böse oder verletztend gemeint haben. Und am Ende landet man dann bei einer Selbstanalyse, die nur durch die Meinungen anderer hervorgerufen wurde. Es ist auf jeden Fall ein guter Plan, sich davon nicht mehr so stark beeinflussen zu lassen und auch die Bewertung anderer Menschen nur aufgrund eines kleinen Aspekts in ihrem Leben einzuschränken!!!!

    Liebe Grüße
    XX

  3. 10. November 2017 / 22:17

    Wow deine Worte sind wirklich unfassbar mitreisend und du kannst dich so gut ausdrücken ! Ich wünschte ich hätte auch diese Gabe, denn es fällt mir manchmal ehr schwer all meine Gedanken auf einem Blatt Papier zusammenzufassen. Ich kann sehr gut verstehen, dass du manchmal Angst hast etwas zu tun, weil du Angst vor der Meinung anderer hast. Ehrlicherweise ging es mir früher auch sehr lange ganz ähnlich wie dir, aber mit der Zeit habe ich mich sehr verändert was das angeht. Irgendwann habe ich begonnen meinen Blog zu schreiben und nicht mehr darauf gehört was andere Menschen von mir verlangen, ich habe angefangen zu reisen, die Dinge zu tun die ich Liebe & seitdem bin ich so viel glücklicher geworden. Es gibt so viele Leute die zu mir sagen, dass sie es toll finden was ich mache und mich nicht von anderen von meinem Weg abbringen lasse und genau diese Zielstrebigkeit hat mich auch immer wieder an meine Ziele geführt. Ich bin mir sicher, dass auch du deinen Weg gehen wirst 🙂

    Liebe Grüße
    Measlychocolate by Patty
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  4. 11. November 2017 / 05:11

    vielen lieben dank, dein Kommentar hat mich total gefreut <3

  5. 11. November 2017 / 05:12

    ja danke dir! das so aufzuschreiben hilft mir so gut es besser zu verarbeiten und in angriff zu nehmen!

  6. 11. November 2017 / 05:13

    vielen dank für deinen Kommentar, motiviert mich total weiter zu machen 🙂 <3

  7. 12. November 2017 / 13:36

    Was für ein unfassbar ehrlicher und toller Post, liebe Lea! Ich finde es wirklich toll, dass du über solche Dinge öffentlich schreibst. Mach weiter so, du bist ein wundervoller Mensch 🙂

    Viele liebe Grüße, Julia ☾ | http://www.serendipityblog.de

  8. 13. November 2017 / 13:06

    Toller Post und wunderschöne Bilder!
    Ich habe auch ein kleines Sprichwort, was dir vielleicht auch gefallen könnte: Sei zufrieden mit dir selbst, denn du bist die Person, mit der du es am längsten aushalten musst. 🙂

    xx
    Josie / Warm Winters

  9. 14. November 2017 / 12:07

    Was für ein wunderbarer und wichtiger Beitrag! Du bist ganz wunderbar so wie du bist und dass du so darüber schreibst, zeigt schon, wie sehr du in einem Prozess bist. Mir geht es ähnlich wie dir. Doch ich habe irgendwann verstanden, dass ich nicht so bleiben muss, wie ich bin, nur weil mich die Menschen so kennen und mich verurteilen, wenn ich etwas ändere, etwas erschaffe oder anders mache. Denn es ist doch nur die Angst, die uns hindert, das zu tun, was wir wirklich wollen. Doch am Ende sind wir es, die unglücklich sind, nicht jene, die uns vermeitlich verurteilt hätten. Denn vielleicht würden sie das gar nicht. Vielleicht würden sie staunen.

    Hab einen ganz wunderbaren Tag liebe Lea!

    Liebst,
    Any | Echo Of Magic

  10. Anonym
    23. November 2017 / 21:39

    Wow, ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen und muss ehrlich sagen, ich bin beeindruckt! Du wirkst auf Anhieb so sympathisch, schreibst sehr schöne Beiträge über wirklich wichtige Themen und machst träumerische Fotos.
    Mach weiter so!
    Alles Liebe,
    Lara
    http://aboutalifelover.wordpress.com/

    PS.: Sorry, dass ich das Kommentar anonym posten muss, irgendwas hat nicht geklappt, aber ich fand es wichtig dir das zu sagen. 🙂

  11. 24. November 2017 / 22:37

    Wunderschöne Worte, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte! Wir machen uns wirklich zu oft Gedanken darüber, was andere Menschen von uns halten, anstatt mit uns zufrieden zu sein. Jeder Mensch hat Unsicherheiten und das ist völlig normal, jedoch sollten wir uns, wie du bereits geschrieben hast dadurch nicht definieren lassen, sondern unsere Stärken hervorheben. LG 🙂

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