fulfilled life with minimalism

Jemand der meine Posts regelmäßig liest, der weiß vielleicht schon von der Aufgabe die mir das Leben für die momentane Zeit gegeben hat. Und wenn nicht, bin ich befinde in dem Prozess zu lernen genug zu haben und nicht andauernd mehr zu wollen. Aber, damit meine ich aber nicht, dass ich persönlich mich nicht mehr für neue Ziele anstrengen möchte, denn für mich besteht ein ganz bedeutender Teil meines Lebens an dem Wachstum durch ganz neue Herausforderungen. Viel eher besteht meine Aufgabe momentan darin zu lernen, richtig zu handeln wann immer ich in das Mindset falle aus dem Glaubenssatz dass mehr mir auch mehr Erfüllung gibt im Außen nach mehr zu suchen. In den meisten Fällen passiert mir das in solchen Augenblicken durch einen Mangel an Präsenz und Mindfulness im gegenwärtigen Augenblick den ich daraufhin zu kompensieren versuche. Jedes mal zeigt das Leben mir danach von Neuem dass ‚mehr’ mir nicht mehr Erfüllung gibt. Eigentlich ist sogar genau das Gegenteil der Fall, anstatt mehr Erfüllung zu fühlen, möchte ich noch immer noch mehr. Eine andere Möglichkeit mit diesen Glaubenssätzen umzugehen ist es, sich von seinen Gedanken zu distanzieren und sich mit dem was ist zufrieden zu geben, um so dann den Raum dafür zu kreieren, die sich ständig wiederholenden Gedankenabläufe wirklich zu erkennen. Ich kann mir dadurch der so wunderschönen Tatsache bewusst werden, dass ich selbst nicht nur bereits schon all das in mir selbst habe, dass ich mir durch ‚mehr‘ erhoffe, sondern dass ich auch genau im gegenwärtigen Moment bereits von dieser wundervollen Fülle umgeben bin.. der Shift von Mangel zu Fülle. 
 

Dieser Glaubenssatz hat sich in meinem Leben in den letzten Jahren wirklich in sämtlichen Bereichen so offensichtlich bemerkbar gemacht, sodass ich oft selbst schon lachen muss wenn ich sehe wie achtlos ich nach diesen sich ständig in meinem Kopf wiederholenden Glaubenssätzen gehandelt habe und auch jetzt viel öfter als es eigentlich nötig wäre noch immer handele. Angefangen, meine Glaubenssätze diesbezüglich aufzulösen habe ich in diesem übrigens ziemlich aufregendem Jahr zwar langsam, aber sicher, durch Minimalismus. Ich bin dankbar dafür durch Social Media die Möglichkeit zu haben auf die unendlich erfüllendere Denkweise des Minimalismus aufmerksam geworden zu sein, aus dem ich persönlich für mich selbst einen Ansatz für eine so viel schönere Realität voller Vollkommenheit und Fülle erhalten habe. Glaubt mir, durch ‘mehr’ von bestimmten Dingen wird man niemals diese wundervolle Fülle erhalten, nach der man auf der Suche ist, denn in Wahrheit findest du sie bereits schon genau jetzt wenn du achtsam bist in dir selbst und in den kleinen Wundern dieser Welt. Genau diese Realität möchte ich nun noch intensiver weiter in die verschiedenen Bereiche meines Lebens einfließen lassen, step by step.

Am Anfang ist das Ganze ganz klassisch bezüglich meines Kaufverhaltens in mein Leben eingeflossen. Ich habe es mir abgewöhnt mir Dinge zu kaufen die ich eigentlich gar nicht brauche, sondern zu denen ich nur aus einem Mangel an Präsenz in diesem Moment greife, eben aus dem Gedankenmuster nie genug zu haben. Durch die minimalistischen Denkweisen wird einem klar dass mehr nicht wirklich mehr gibt, und ich viel eher einen Fokus darauf legen möchte, Gegenstände zu kaufen die qualitativ sind, einen Nutzen haben und mir wirklich gefallen. Seit ich vor jedem Kauf einmal tief innehalte und mich ganz genau frage warum ich diesen Gegenstand wirklich kaufen möchte und was ich mir davon erhoffe, habe ich nicht nur einen klareren Überblick, sondern auch eine viel schönere Beziehung zu den Dingen die zu mir gehören.

 

 

Auch habe ich damit begonnen, viele Gegenstände die ich nicht mehr brauche auszusortieren. Dieses klare Gefühl einen Überblick über die Gegenstände die man besitzt zu haben, zu denen man auch wirklich eine Bindung hat, ist so viel wertvoller als das kurze Glücksgefühl nach dem Geld ausgeben für etwas dass man eigentlich gar nicht braucht. Am liebsten habe ich eine sorgfältig ausgewählte Anzahl an wundervollen und nützlichen Gegenständen die mein Leben bereichern und deren Anwesenheit mein Leben auf diesem Planeten noch ein Stück schöner macht. 

Insbesondere bin ich durch minimalistisches Denken auf den Geschmack gekommen, mir von allen Tätigkeiten denen ich meine Zeit widmen möchte erst einmal nur eine zur Zeit auszuwählen und dieser Tätigkeit dann so konzentriert und liebevoll nachzugehen, dass ich mich so schnell von nichts Anderem aus der Ruhe bringen lasse. Dazu ist es viel klarer, sich beim Verfassen von To Do Listen seiner Prioritäten bewusst zu sein und in erster Linie diesen achtsam nachzugehen anstatt noch zahlreiche andere Punkte auf die Liste zu schreiben die einem möglicherweise dazu verleiten den Fokus auf die wichtigsten Punkte aus den Augen zu verlieren. Insgesamt ist ein Tag auch viel erfüllender und bereichernder wenn man ein bisschen weniger macht um dann das Wichtigste mit ganz besonderem Fokus, Liebe und Achtsamkeit nachzugehen.

 

Ich bin ein absoluter Foodie und gerade wenn ich Lebensphasen habe Phasen in denen ich öfter gestresst und ängstlich bin, suche ich im Essen meine Entspannung und esse dann oft zu viel auf einmal. Zum einen bin ich dabei zu lernen mich mehr auf das Essen dass ich gerade zu mir nehme zu konzentrieren und es bewusst zu schätzen wissen. Anstatt mehr zu essen möchte ich also lernen bewusster zu essen, aufzuhören wenn mein Körper mir sagt dass er genug hat und mich wieder auf etwas anderes zu konzentrieren. Es hilft mir total mich bevor ich mir etwas zu Essen hole zu fragen ob mein Körper es jetzt wirklich braucht, oder ob ich wohlmöglich gerade eigentlich etwas ganz anderes brauche oder tun könnte dem ich so nur unbewusst aus dem Weg gehe. Außerdem möchte ich meinem Körper ganze, einfache und natürliche Nahrungsmittel geben und mir wieder dem natürlichen Geschmack bewusst werden und ihn lieben. 

 

Und ob nun in meinen To Do Listen, bei den Dingen die ich besitze, oder beim Essen. Insgesamt helfen minimalistische Denkweisen allen Dingen und Tätigkeiten auf der Welt eine bessere Beachtung zu schenken. Ich möchte meinen mentalen Raum genauso rein halten wie mein äußeres Umfeld. Ich möchte dafür sorgen positive Gedanken zu sähen Ich erkenne die eigentliche Fülle des Lebens im gegenwärtigen Moment ganz so wie er ist und ich kann mich langsam aber sicher immer besser von dem mir so wohl bekanntem ‚nie genug‘ Mindset differenzieren. 

 

14 Kommentare

  1. 25. November 2017 / 10:10

    Das ist ein echt inspirierender Beitrag Lea-Christin! Eins muss man dir lassen, du kannst deine Gedanken echt gut aufs Papier bringen- oder in diesem Fall auf deinem Blog!
    In einer Sache habe ich mich auch extrem wiedererkannt: Food. Wenn ich in einer Phase bin in der es mir schlecht geht und ich nicht weiter weiß dann ertappe ich mich oft dabei wie ich zum Essen greife.. ich versuche deine Tipps umzusetzen, vielleicht hilft es ja..

    xx Lisa

    https://staythewayyouarebeauty.blogspot.de/

  2. 25. November 2017 / 15:05

    sehr schöner und vor allem inspirierender post! ich finde mich in vielen punkten wieder, besonders beim punkt shopping und food. minimalismus finde ich zwar auch cool aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich es jemals schaffen werde, da ich einfach immer an zu vielen dingen hänge. ich hoffe aber für dich dass du es schaffst und freue mich über weitere beiträge dazu 🙂

    Sandy GOLDEN SHIMMER

  3. 25. November 2017 / 15:59

    Was für eine schöner Erinnerung an ein minimalistisches Leben, vor allem wenn gerade alle in den black friday shopping Wahn verfallen und man gar nicht mehr weiß wo einem der Kopf steht bei den ganzen Sales usw.
    Dabei muss man sich wirklich immer wieder in den Kopf rufen, was im Leben wirklich zählt und was einem wichtig ist 🙂

    Liebe Grüße
    Pauline <3

    http://www.mind-wanderer.com

  4. 29. November 2017 / 12:18

    Gerade was die Gedanken angeht, täte mir ein bisschen was von deinem Gedanken-Minimalismus wirklich gut. Ich bin nämlich jemand, der dazu neigt alles zu viel zu zerdenken… das kann schon mal sehr anstrengend werden und ist oftmals auch einfach unnötig.

  5. 29. November 2017 / 16:02

    ein sehr schöner Post! Das sind so viele Tipps und Gedanken, die ich mir mal zu Herzen nehmen muss! Das hat mich grade wirklich motiviert, ich muss ab und zu ein bisschen umdenken!

    Liebst,
    Alena
    lookslikeperfect.net

  6. 1. Dezember 2017 / 20:13

    kann mich den anderen nur anschließen: wundervoller und inspirierender blogpost! minimalismus ist so eine geschichte mit der ich mich momentan sehr viel befasse, gekommen ist das durch die gleichnamige doku. finde es super, dass du hier darüber schreibst! <3
    liebste grüße, laura von
    http://dthreeasixyfives.blogspot.de

  7. 2. Dezember 2017 / 14:38

    Toll! Gerade an Weihnachten sollte man auf seinen Konsum achten! Liebe Grüße und noch einen tollen Tag für dich
    Linda
    lindthings.blogspot.com

  8. 4. Dezember 2017 / 18:06

    Ja das stimmt, gerade jetzt im Winter wird man so zum komsumieren verleitet.. dabei sind gerade an Weihnachten ganz andere Dinge wichtig 🙂

  9. 4. Dezember 2017 / 23:08

    vielen lieben dank 🙂 ich möchte mich dem leben stellen auch wenn es mal hart ist und nicht durch essen oder andere ablenkungen es zu verdrängen ✨

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