mindful time management

Von den neuen Gewohnheiten, die ich dieses Jahr nun zu einem Teil meines Lebens machen möchte, ist ein gutes Zeitmanagement nicht nur das herausforderndste Ziel, sondern wahrscheinlich auch das Wundervollste. Damit meine ich nicht, dass ich beabsichtige alles so zu organisieren, dass ich jeden Tag so viele Tätigkeiten wie irgendwie möglich von meiner To-Do-Liste streichen kann um mich so produktiv wie möglich zu fühlen, nein. Dieses Denken in das ich mich ehrlich gesagt viel zu oft hinein stoßen lasse, führt mich viel eher dorthine mich selbst durch meine Leistungen zu definieren und den eigentlichen Sinn, das Schöne im Leben, irgendwo hinter den ganzen To-Dos zurückzulassen. 
 

Nun habe ich den Entschluss gefasst, meine Zeit insgesamt achtsamer mit den genau den wundervollen Tätigkeiten und Erlebnissen zu verbringen, die mich am glücklichsten machen. Ich bin nun dabei, es mir zur Gewohnheit zu machen, mir jeden einzelnen Tag so wunderschön wie möglich zu kreieren. Ich möchte ihn genauso zu gestalten, dass ich meine positiven Gedanken maximal wieder in aller Fülle in die Welt ausstrahle und den negativen Gedanken nur einen ganz kleinen Raum lasse, die hinterste Abstellkammer um genau zu sein.

 
Eine kleine Vorgeschichte: In den letzten Monaten habe ich mich oft ohne jegliche Struktur einfach in den Tag hineinwerfen lassen. Ich habe mir wenig Zeit für mich selbst genommen. Dadurch wurde ich gestresster, träge, und entsprach meinen eigenen Ansprüchen immer weniger. Dieses Dilemma führte am Ende zu einer Menge destruktiver und negativer Gedankenmuster. Ich entschied mich daraufhin anscheinend unbewusst dafür, mir selbst noch weniger Zeit für mich selbst und die Dinge, die mir wirklich Freude bereiten zu nehmen anstatt mir zu erlauben mir liebevoll meine Untätigkeit und ‚Scheitern’ zu verzeihen und wieder das zu tun, womit es mir gut geht. Sozusagen meine Trägheit irgendwie zu kompensieren. Eine großartige Idee auf das Konto von meinem Ego. Die negativen Gedanken haben mich in eine Abwärtsspirale hineingeworfen: Je negativer meine Gedanken über mich selbst und das Leben, desto tiefer schlitterte ich meine selbsterschaffene Abwärtsspirale hinunter. 
 
Kein Wunder eigentlich, dass mir immer öfter der Sinn hinter all dem, das ich tun wollte verloren gegangen ist. Am nächsten morgen wartete oft ein neuer Tag, der weder mit Tätigkeiten die mir Freude bereiten, noch mit stärkenden und positiven Gedanken gestartet wurde. Als Antwort darauf wurde ich noch ablehnender und untätiger und meine Energie auch immer geringer. Was für ein Kreislauf. 
 
Schluss damit. Vor einigen Tagen nun schon (ja, dieser Post wird mehrmals überarbeitet) nahm ich mir dann die Zeit zu reflektieren. Natürlich werde ich träge und negativ wenn ich nach dem Gedanken handele, es nicht zu verdienen meinen Tag so zu kreieren, dass ich ihn mit den Dingen verbringe, die mir Kraft schenken und mich antreiben. Stattdessen versuche ich versessen, irgendwie trotz meiner Trägheit Leistungen zu erbringen – Im falschen Glauben, meinen nicht gerade lebenswert gestalteten Tag und mein daraufhin immer geringer gewordenes Selbstwertgefühl irgendwie kompensieren zu können. 
 
Nachdem mir wieder bewusst wurde, wie seltsam diese Gedankenmuster doch eigentlich sind, und ich mich wirklich nachdrücklich davon überzeugen konnte, dass ich mich trotz dem negativen Zustand in den ich hineingeraten war, noch wertschätzen durfte und nicht falsch war, und ich es noch immer verdient habe, jeden Tag auf die schönste Weise zu gestalten, begann ich damit, mir meine wertvolle Zeit auf diesem Planeten mit so viel Positivität und Liebe wie möglich aufzuladen. Ich wurde praktisch der Zeuge von der damit einhergehenden unfassbar schönen Veränderung, die es einfach allemal wert ist als ein Wunder des Lebens bezeichnet zu werden. 
 
Mit diesem Beitrag möchte ich euch unter anderem meine persönlichen Anregungen und Tipps geben, wie ich selbst auf dem wunderschönen Weg bin zu heilen, und mich mithilfe von einem achtsamen Tagesmanagment voller Liebe und Positivität von destruktiven Glaubenssätzen und Verhaltensweisen löse.

 

 

Ich stehe jeden Morgen nun früh und um die selbe Uhrzeit auf. Mit dem Wunsch mir mein Leben selbst so zu gestalten wie es mir selbst am besten geht, nehme ich den kurzen Schmerz der Disziplin in diesen müden Momenten am Morgen gerne in Kauf. Vor der Schule verbringe ich nun jeden Morgen eine Stunde draußen an der frischen Luft in der Natur und gehe dabei spazieren oder laufen. Nach spätestens drei Minuten bin ich mir selbst unglaublich dankbar dafür. Für mich ist genau das der perfekte Weg mir Zeit für mich selbst zu nehmen und zu visualisieren. Es ist mir damit auch so viel mehr wert als die komfortable Stunde extra Schlaf. Gibt etwas wertvolleres als den Tag mit einer selbstbestimmten Tätigkeit beginnen zu können? Mir selbst schenkt diese Stunde in der Natur zumindest die perfekte Portion Kraft, Reflektion und positive Gedanken.
 
Sich am Abend vorher die nötige Zeit zu nehmen den neuen Tag der vor der Tür steht zu planen und nach seinen Vorstellungen und Möglichkeiten zu kreieren lässt in der Regel noch eine ganze Menge mehr Träume zur Realität werden. Erst mit der Planung des Tages anzufangen wenn man schon direkt hinein geworfen wurde ist meistens wenig effektiv. Auch fällt es mir dadurch viel einfacher glücklicher zu sein, indem ich mich am nächsten Tag an diesen Plan halte, anstatt dazu verleitet zu werden aufgrund von plötzlich auftauchenden Gedankenmustern und Emotionen alles über den Haufen zu werfen. Es schenkt einem eine ganze Menge an wertvoller Zeit und lässt zumindest mich mit Aufregung und einer großen Portion Vorfreude auf das Leben einschlafen.
 
– Natürlich ist es ziemlich unwahrscheinlich den ganzen Tag ausschließlich mit den Dingen zu verbringen die einem die größte Freude bereiten. Vieles empfindet man vielleicht auch erst einmal als anstrengend oder langweilig. Ich versuche nun besonders auch in diesen Dingen das Positive zu sehen und lade es mir selbst mit Liebe auf indem ich mich zum Beispiel darauf freue, beim Zeitung austragen die Möglichkeit zu haben, Geld zu verdienen während ich mir dabei selbst mit Podcasts neues Wissen aneignen kann für das ich mich interessiere. Selbst Mathe kann eigentlich als eine wundervolle Möglichkeit gesehen werden das eigene Gehirn zu fordern und leistungsfähiger zu machen.
 
 Auf der einen Seite möchte ich so viele wundervolle Dinge an einem Tag erleben und erschaffen wie möglich. Gleichzeitig weiß ich dass ab einer gewissen Anzahl viel nicht mehr viel hilft. Deshalb versuche ich nun, mich in einer gewissen Balance zwischen Tun auf der einen Seite, und Reflektieren und Wertschätzung auf der anderen Seite zu halten.

 

Experience the diversity of life – Ich bin eine Person die abends besonders zufrieden ist wenn der Tag mich auf vielen verschiedenen Ebenen bereichert hat und ich in verschiedenen Bereichen lernen und wachsen durfte. Falls du dort genauso bist solltest du auf deine Intuition hören und dir deinen Tag demnach nach deinen Wünschen vielfältig gestalten und Abwechslungen kreieren. Die Herausforderung für mich ist es dabei, loszulassen, anzunehmen und lernen genug zu haben. 
 
Das nötige Entspannen gestalte ich mir am liebsten kreativ mit dem Malen von Mandalas. Ich nehme mein geliebtes Sketchbook fast überall mithin und wann immer es sich ergibt kreiere ich ein neues Mandala anstatt mein Instagram Feed auf und ab zu scolllen. Das entspannt mich, hilft mir insgesamt dabei mich besser zu fokussieren und am Ende bin ich auch noch glücklich über mein neues Mandala.
 
Für meine persönliche Weiterentwicklung ist es ganz besonders wichtig dass ich mir irgendwann am Tag einmal zur Ruhe kommen lasse und einfach alles reflektiere. Ich frage mich ehrlich wie es mir selbst gerade geht und ob ich mich gerade auf dem richtigen Weg befinde.
 
Um die verbrachte Zeit am Ende des Tages noch einmal achtsam Revue passieren zu lassen nehme ich mir  mit meinem kleinen Dankbarkeitstagebuch mindestens einmal am Tag die Zeit, ganz besonders auf die positiven Dinge die ich erfahren durfte. Ich trainiere somit auch jeden Tag, aus den scheinbar negativen Erlebnissen das Positive zu ziehen. Außerdem schreibe ich mir auch gerne noch einmal auf die schönste Art und Weise genau alles auf was ich an dem Tag gemacht habe. Selbst wenn der Tag nicht so bewusst gelebt wurde wie man es sich eigentlich ausgemalt hatte, kann man so noch immer am Ende des Tages die wundervolle Entscheidung treffen, alles achtsam anzunehmen.

 

6 Kommentare

  1. 31. Januar 2018 / 12:02

    Das sind tolle Ideen! Nur das mit dem zeitiger Aufstehen könnte ich wohl nicht 🙂
    Liebe Grüße
    Sarah

  2. 31. Januar 2018 / 22:42

    Man sieht wirklich wie viel Mühe und Arbeit hinter diesem Post steckt, dein Blog ist wirklich klasse!

    xx Kirsten:)

  3. 4. Februar 2018 / 22:58

    Wow , einfach nur wow !
    Ein echt toller motivierender Post !

  4. 21. Februar 2018 / 20:00

    Wow ein richtig guter Beitrag mit so ein wundervollen Message! Das mit dem Spaziergang am Morgen kann ich total nachvollziehen, das fehlt mir auch total seit dem ich meinen Hund bei meinem Dad lassen musste. 6 Jahre bin ich jeden Morgen vor der Schule und Arbeit mit ihm raus und auch wenns nur 10min waren, haben sie mir so gut getan!

    Das ganze habe ich nun aber ersetzt in dem ich mir trotzdem meine 10min morgens nehme und einfach nur bin. Ist zwar nicht ganz das gleiche, aber so starte ich aufjedenfall besser in den Tag als wenn ich es nicht tue.

    Vielen Dank auch für deinen wundervollen Kommentar. Du weißt gar nicht wie sehr ich mich gefreut habe, denn seit dem ich den Post veröffentlicht habe, bekomme ich nur Spam-Kommentare… aber ich hoffe du hast den Bann jetzt gebrochen!

    Alles Liebe & es freut mich, dass ich dich motivieren konnte und du mir nun folgst 🙂

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