building a strong body

Vor fast zwei Jahren habe ich das Glück gehabt die wahrscheinlich wundervollste Sportart für mich persönlich zu entdecken. Ich habe  einen bedeutsamen Teil meiner Lebenszeit dem Krafttraining gewidmet. Für mich hat das Ganze von Beginn an immer die selbstliebende Absicht, Stück für Stück stärker zu werden und zu wachsen. Ich möchte jeden einzelnen, so wunderbar wertvollen Tag dafür zu nutzen, mich selbst in den verschiedensten Bereichen des Lebens zu verbessern und weiterzuentwickeln. Ja – metaphorisch gesehen möchte ich wachsen. Wie genial wenn die liebste Sportart genau für diese wundervolle Absicht steht,  den Körper, oder das kleine Stück Universum das mir gegeben wurde, wie auch immer man es nennen mag, step by step durch neue Herausforderungen zum Wachstum zu bringen. Und dann hat es sich plötzlich einfach so ergeben, dass der Sport nicht mehr bloß ein Teil meines Wachstums war.  Ich konnte durch den Sport ach vieles lernen, das mir dann auch in anderen Bereichen des Lebens zu neuem Wachstum verholfen hat.

Und ja. Ich bin dankbar für die wundervolle Möglichkeit auch auf dieser Ebene zu wachsen. Ich lerne, mich an jedem kleinen Fortschritt zu erfreuen und besonders die kleinen Dinge wertzuschätzen. Man hat auf diesem Planeten die wunderschöne Option seinen Körper voll und ganz nach seinen eigenen Vorstellungen zu formen –  nicht weil es irgendjemand von einem verlangt – sondern weil man für sich selbst das Beste möchte. Der Körper ist das zuhause der Seele und man darf sich immer so akzeptieren wie man ist. Trotzdem, das sollte einen niemals davon abhalten für seine Träume loszugehen und die unterschiedlichsten Ziele körperlichen Ziele zu erreichen. Die positiven Auswirkungen des regelmäßigen Krafttrainings liegen nicht nur bei der körperlichen Gesundheit, sondern eben auch bei der Mentalen. Ich finde das sogar fast noch ein Stückchen schöner. Während ich jeden einzelnen wundervollen Tag den ich erfahre immer mehr über mich selbst und das Leben lerne und mich verbessere, so wird auch mein Körper immer stärker und wächst quasi mit dem Rest meines Wesens mit. Ist das nicht eine absolut wunderschöne Vorstellung?
Neben der mir dadurch bewusst werdenden Selbstbestimmtheit ist nicht nur die Vorstellung immer besser zu werden und zu wachsen einfach wundervoll – nein – auch das Training an sich ist oft schon das Highlight meines Tages, oder – besser noch – der perfekte Start um anschließend wohlmöglich einen noch schöneren Tag, dank der im Training praktizierten Achtsamkeit, erleben zu dürfen.
Diese Sportart ist auch eine wundervolle Möglichkeit Achtsamkeit zu erlernen und sich der Schönheit des Lebens wieder bewusst zu werden. Neben der Übungsausführung konzentriere ich mich während des Krafttrainings auch immer ganz besonders darauf, mir selbst und dem Leben gegenüber positive Gedanken zu kreieren. Glaubt mir, während man gerade dabei ist seine wertvolle Zeit zu investieren um eine stärkere und bessere Version von sich zu werden, fällt einem bewusstes und positives Denken viel einfacher. Wann immer ihr also trainiert, nutzt diese wundervolle Möglichkeit und konzentriert euch nicht nur auf das Trainieren eures Muskels, sondern trainiert auch das positive Denken!
Mit Fokus und dem richtigen positiven Mindset wirkt das Krafttraining für mich dann fast wie eine Meditation durch die ich mich bewusst mit mir selbst verbinden kann und in meine Kraft komme. Mit solchen Aussichten sich selbst zu verbessern hat man eigentlich gar keine andere Möglichkeit als voller Vorfreude motiviert zum Fitnessstudio zu radeln. Trotzdem sind mir auch meine Restdays wichtig, damit ich einerseits meine Energiespeicher wieder auftanke und andererseits das regelmäßige Training zu schätzen weiß. Durch die Pausen hat man dann umso mehr Zeit dazu seine Energie auch anderen wundervollen Bereichen des Lebens zu widmen und stets den Blick auf das Ganze zu bewahren.
Falls euer Tag mal nicht nach euren Vorstellungen gelaufen sein sollte und man doch einmal den Mangel an Motivation begrüßen muss – es lohnt sich wirklich immer sich doch noch dazu zu entscheiden negativen Gedanken einen Strich durch die Rechnung zu machen und noch einmal so richtig das absolut Beste aus dem Tag zu schöpfen. Einfach zum Fitnessstudio zu radeln und den Gedanken auf niedriger Energiefrequenz gar keine Beachtung zu schenken, zeigt wundervoll wie sich das gesamte Mindset schon innerhalb zwanzig Minuten komplett verändern kann. Negative Gedanken mögen vielleicht da sein, aber sie haben keinen Einfluss darauf wie ich meinen Tag selbst nach meinen Vorstellungen kreiere. Nach einem fokussierten Training hat man in den meisten Fällen einen neuen und ganz frischen Blick auf die Welt. Einfach machen!
Der Sport hat mich inspiriert, mehr auf mein Wohlbefinden zu achten und auf die Bedürfnisse meines Körpers zu hören. Ich möchte mit meinem Körper gemeinsam als einTeam arbeiten. Ich schätze all die kleinen Erfolge wenn ich ein Stückchen stärker geworden bin oder mein Trizepsmuskel zum Beispiel ein Stück gewachsen ist. Auch das Essen macht tausend mal mehr Spaß wenn man mit einer besonderen Extraportion Genuss isst um seinen Körper einerseits mit einer Vielfalt an Nährstoffen zu durchfluten damit man auch in der nächsten Trainingseinheit sein Bestes geben kann, und anderseits liebevoll kreative und proteinreiche Köstlichkeiten für die Gains kreiert. 
Neben der zunehmenden Liebe gegenüber gegenüber mir selbst und meinem Leben war das Krafttraining auch eine Möglichkeit für mich, meinen Körper lieben und akzeptieren zu lernen. Einfach weil ich mich dazu entscheide mein Bestes zu geben um stärker und besser in diesem Bereich zu werden. Ich bin zufrieden damit wie mein Körper aussieht und bin unglaublich gespannt wie er sich in Zukunft weiterhin verändern und mit den anderen Bereichen des Lebens mitwachsen wird. 
Habt ihr auch eine Sportart die ihr so sehr liebt und durch die ihr so viel wundervolles für das restliche Leben lernen durftet? Teilt es doch unter diesem Post und lasst uns gegenseitig zu Neuem inspirieren!

8 Kommentare

  1. 10. Februar 2018 / 07:28

    Was für ein toller Beitrag!! Ich liebe es zu laufen/joggen zu gehen. 🙂 Ich bin in einem Verein und nehme sehr oft an Wettbewerben teil. Zu meinem Trainingsplan gehört es auch zur Gym zu gehen, das mir total Spaß macht.
    Tolle Worte und alles Gute weiterhin für dich! Deine Einstellungen gefällt mir!
    Liebe Grüße,
    Vanessa

  2. 13. Februar 2018 / 12:37

    ich hab bis jetzt nur den ersten abschnitt gelesen, aber muss gleich mal loswerden, wie verdammt inspirierend du bist! deine worte motivieren mich immer so sehr, echt jetzt..
    so, ich lese dann mal weiter!

    liebste grüße, laura von
    http://dthreeasixyfives.blogspot.de

  3. 14. Februar 2018 / 10:38

    Ich habe dich auf meinem Blog für den liebsten Award nominiert. 🙂

  4. 21. Februar 2018 / 13:14

    Es ist toll, Fitness aus dem Ansatz der (selbst-)Liebe und nicht aus dem Ansatz der Angst zu machen! Ich sehe viel zu oft, dass verbissen an dem eigenen Körper gearbeitet wird, weil man ihn nicht mag und sich selbst verurteilt. So wie du es beschreibst, ist es perfekt: Man mag sich, will sich deswegen etwas GUTES tun. Das mit dem positiven Denken beim Training will ich auch mal testen! Ich mache auch Kraftsport,wenn auch zu selten bisher.

    Liebste Grüße,
    Alina von Selfboost

  5. 21. Februar 2018 / 20:09

    Wow so einen Text über Kraftsport und die Sichtweise habe ich noch nie gelesen. Sehr interessant! Ich mache seit 5 Jahren Yoga und seit 21 Tagen auch täglich. Das ist so ne 30 Tage Yoga Challenge und ich liebe sie! Tut mir echt unheimlich gut, selbst in meiner Menstruation! Werde über meine Erfahrung auch einen Beitrag schreiben, wenn die Challenge fertig ist 🙂

    Alles Liebe
    Jasmin

  6. 14. März 2018 / 16:40

    Ein sehr schöner Artikel! Toll, wenn man so etwas Bereicherndes für sich findet.

    Liebe Grüße,

    Arunika:)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.