crunchy whole foods granola

crunchy whole foods granola

Seitdem ich mich pflanzlich ernähre habe ich hier und da immer mal wieder ein Granola Rezept ausprobiert. Eigentlich immer ganz lecker, aber so ein richtiges ”Staple” meiner Ernährung wie mit 14, als ich jeden Morgen aufs neue meine Schüssel auf meinem Balkon frühstückte, wurde es dann doch nicht mehr. Viel zu beschäftigt war ich damit in die mir damals noch unbekannte Welt der veganen Lebensmittel einzutauchen. Meine einstige Phase der Granola Liebe bewegte sich dann also langsam dem Ende zu. Ich hatte den Extra Komfort den eine Smoothie Bowl, ein Oatmeal oder eine Sojajoghurt Bowl mit einer ordentlichen Portion Granola on top gibt ein bisschen vergessen. Während ich die letzten Tage krank im Bett lag fing ich auf einmal an, ganz genau diesen Komfort eines crunchy Granolas zu vermissen.


Umso schöner, wenn man sich dieses Komfortfood nun sogar ganz einfach innerhalb von einer halben Stunde im Ofen backen kann – und zwar mit den natürlichsten und vollwertigsten Zutaten, die das Granola ganz ohne Palmöl oder Industriezucker zu einer wundervollen und gesunden Mahlzeit werden lassen, nach der man voller Lebensfreude ist um einen absolut genialen Tag zu leben – bis es dann wieder Zeit für die nächste Portion crunchy whole Foods Granola wird. Mir hat es die Krankheitstage mehr als nur ein kleines bisschen versüßt. Jetzt wo sich meine Grippe langsam aber sicher dem Ende zuneigt bin ich doch noch dankbar dafür, mein Krankenzimmer für eine halbe Stunde verlassen zu haben um den plötzlichen Granola Cravings gerecht zu werden. Heute habe ich den Morgen in Ruhe damit verbracht noch einmal ein neues Granola zu kreieren. Ein ähnliches, aber eins, bei dem ich mir auch wirklich die genauen Mengenangaben einer jeden Samensorte gemerkt habe. So können wir uns alle in den kommenden Monaten immer wieder aufs neue an einem frisch gebackenem, duftendem und crunchy whole Foods Granola erfreuen können. Und wer weiß, eigentlich sollte man doch erwarten dürfen dass ich von nun an gegen jede kommende Grippe immun sein werde. Nicht nur wegen den reichhaltigen Nährstoffen des Granolas, sondern alleine schon aufgrund meiner Stimmung, die nach jeder Schüssel direkt ein Stückchen höher schwingt.

Zuerst werden alle trockenen Zutaten, ausgenommen dem Trockenobst, miteinander vermengt. Anschließend vermengt ihr in eurem schönsten Becher den Ahornsirup mit dem Salz und dem Stevia, oder einem anderen Süßstoff nach Wahl. Nachdem der Backofen nun schon auf 150 Grad vorgeheizt und auf Umluft geschaltet wurde werden die flüssigen Zutaten mit dem köstlichen Mix aus Getreide, Samen und Nüssen vermengt bis alles gleichmäßig vom Ahornsirup bedeckt ist. Anschließend wird das Granola auf einem Backblech ausgebreitet (falls ihr euch für meine Portionsgröße entschieden habt werden zwei Bleche benötigt, dafür hat man dann aber auch länger etwas davon) und für etwa 30 Minuten gebacken bis es schön gold ist. Nach dem herausnehmen erhärtet das Granola nach einigen Minuten. Lasst es bitte nicht zu lange im Ofen in der Hoffnung dass es hart wird, vorher wird es wahrscheinlich wie bei den meisten meiner vorherigen Versuchen eher etwas anbrennen. 😀

Wenn das crunchy Whole Foods Granola sich dann golden und knusprig geruht hat, ist die perfekte Zeit für das vorher sorgsam beiseite gelegte Trockenobst gekommen. Nachdem das Granola vom Blech in ordentliche Stückchen zerbrochen wurde und man nun drauf und dran ist es entweder in ein schickes Einmachglas oder in die schönste Aufbewahrungsbox zu füllen, werden die Maulbeeren, die Rosinen und die Gojibeeren noch mit in den neuen Granolavorrat hineinmixt. Und falls ihr noch auf der Suche nach Gojibeeren und Maulbeeren seid, selbst wenn es nicht für euer nächstes Granola sein sollte, findet ihr im Onlineshop Hagengrote neben zahlreichen Produkten rund ums backen und kochen auch eine schöne Auswahl an Superfoods um in die nächste Granolakreation zu mischen.

1 – Gojibeeren – 2 – Kokosblütenzucker – 3 – Maulbeeren

10 Kommentare

  1. 27. März 2018 / 19:17

    Hi Lea, ich habe noch nie Granola selbst gemacht, aber nach deiner ausführlichen Anleitung werde ich es demnächst wohl doch mal probieren. Es scheint ja wirklich sehr simpel zu sein, da kann wohl sogar ich nichts falsch machen 🙂 Liebe Grüße, Julia

  2. 28. März 2018 / 14:42

    Ich habe mir Granola noch nie selber gemacht, aber es sieht verdammt lecker aus. 🙂 Das muss ich unbedingt mal ausprobieren. Aber ich würde die Rosinen weglassen, weil ich von denen überhaupt kein Fan bin. 😀

    Lg Pierre von Milk&Sugar

  3. 28. März 2018 / 16:17

    Mega Rezept! Ich liebe Granola, finde es jedoch schwer in Deutschland wirklich ein geeignetes zu finden. Echt klasse, dass du ds veröffentlicht hast, das werde ich sicher bald testen! 🙂 PS Vielleicht möchtest du mal bei mir vorbeischauen, da gibt es gerade etwas zu gewinnen 🙂

    Liebste Grüße <3

    Sophicially

  4. 3. April 2018 / 16:01

    Ich liebe Granola total und kann einfach nicht mehr darauf verzichten, tolles Rezept und ich habe dich in meinem letzten Post für den Liebster Award nominiert. Würde mich sehr freuen wenn du vorbeischaust:)
    xx Kirsten
    http://justcoffeegirl.blogspot.de/

  5. 4. April 2018 / 00:45

    Das hört sich schon so richtig richtig lecker an. Ich habe zu Weihnachten 2 Bleche Granola zubereitet und da durfte sich eine Freundin von mir und meine Mutti freuen.
    Ich liebe es, wenn es besonders schön crunchy und knuspirg ist, da ist es genau richtig. Bei deinem Rezept gefällt mir die Zusammenstellung der vielen Zuaten. Obwohl ich wahrscheinlich weniger Sirup nehmen würde, aber da mag es ja jeder anders.
    Wünsche dir noch eine schöne Woche 🙂

    Alles Liebe, Prisca
    https://priscasgluecksgefuehle.blogspot.de

  6. 15. April 2018 / 00:13

    Habe ich ehrlich gesagt noch nie selbst gemacht, geschweige denn gegessen, aber sieht und hört sich lecker an. Da startet man definitiv gesund und gut in den Tag, da dass sicherlich gut sättigt.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Aww Dankeschön für das liebe Kompliment <3.
    Stimmt, in dem Bereich gibt es natürlich auch viele vegane Alternativen, die habe ich auch schon ab und an getrunken. Gerade wenn es keine laktosefreie Variante gibt, ist das unterwegs für mich auch immer schön, wenn es dann zumindest was veganes gibt.

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