the art of life

the art of life
Ich lerne die Kunst im Leben zu sehen die durch alles scheint. Ich liebe das Leben in all seiner Vollkommenheit und öffne mich gegenüber all der unendlichen Vielfalt die das Universum auf allen Ebenen verborgen hält. Diese wunderschöne Vielfalt wird mir immer wieder bewusst wenn ich nochmal ein zweites mal, mit einem künstlerischen Blick des Staunens und der Faszination auf mein Leben blicke. Ob die erste Erfahrung nun schön, unangenehm, oder auch gar nicht mehr mit Worten und Buchstaben auszudrücken ist. Das Leben zu erfahren ist nicht immer nett und einfach, das muss es auch nicht. Das Leben ist Kunst. Schmerzen und Trauer gehören ebenso zum Leben dazu wie das Schätzen aller wundervollen Seiten des Lebens. 

Ich lerne, dass pure Positivität mich hin und wieder die bereichernden Lehrstunden des Lebens mit all dem Wachstum das aus dem bloßen Zulassen der schmerzvollen Emotionen entsteht, verpassen ließ. Wirklich ein hinreißendes und rohes Leben zu erfahren bedeutet für mich loszulassen und sowohl die schönen Emotionen als auch alle anderen zuzulassen. Ich möchte das Leben mit all seinen Facetten erleben. Mit all seinen Höhen und Tiefen, mit all seinen Farben und all seinen Tönen. Denn das was das Leben mit sich bringt ist nicht unbedingt das, was letztendlich seine wirkliche Schönheit ausmacht, sondern meine innere Einstellung und mein zweiter, künstlerischer Blick auf das was ich erfahre oder was ich als menschliches Wesen auf diesem Planeten fühle. Es ist so viel schöner sich dem Leben und seinen Gefühlen als Mensch voll und ganz voller Liebe zu öffnen und anzunehmen. Ich erinnere mich daran zu jeder einzelnen Phase des Lebens daran, dass die Sonne immer da ist, auch wenn sie manchmal hinter den Wolken verborgen liegt. Die Wolken sind auf ihre eigene künstlerische Art und Weise voller Schönheit. Und wenn die Sonne wieder zu sehen ist werde ich sie umso mehr zu schätzen wissen.

Ich erkenne einen Unterschied zwischen den beiden Arten auf die Kunst des Lebens zu reagieren. Entweder mir selbst mit meinem Verstand Probleme mit sinnlosen und negativen Gedanken zu kreieren und mich somit den wunderschönen Wundern des Lebens verschließen. Sorgen oder das Festhalten an negativen Sichtweisen erfüllt keinen sinnvollen Nutzen an dem mein Selbst lernen oder weiter Wachsen darf. Schmerz und Trauer gehört dagegen zur wunderschönen Kunst des Lebens dazu. Ich gebe ihnen ihren gewissen Raum den sie zu bestimmten Zeiten des Lebens benötigen und lasse sie einfach sein, reflektiere sie und überkomme sie anschließend. Sie mögen vielleicht auf ersten Blick nicht angenehm sein. Doch durch das Einlassen auf Gefühle von Schmerzen und Trauer und sie als einen Teil der Kunst des Lebens anzunehmen, bin ich gesegnet damit als menschliches Wesen auf diesem Planeten wachsen zu dürfen und noch so viele weitere wunderschöne Sichtweisen auf das Leben gewinnen zu dürfen. 

Ich möchte stets die wundervolle Möglichkeit nutzen das Beste aus jedem einzelnen Tag den ich auf diesem Planeten verbringe, machen zu dürfen. Ob nun mit meinem Handeln oder einer neuen, liebevolleren Sicht auf das Leben und mein Selbst. Doch anstelle von purer Posititvität möchte ich nun auch einmal mehr mit einem künstlerischen Auge auf das Leben und auch auf mein Selbst blicken. Ich möchte noch ein zweites oder drittes mal mit einem anderen Blick hinschauen und eine Sicht auf die magischen Wunder, die selbst unter einer jeden Oberfläche des Schmerzes verborgen liegen, werfen. Alles hat eine unendliche, wunderschöne Tiefe unter der bloßen Oberfläche die wir als menschliches Wesen zuerst wahrnehmen. Ich lerne diese künstlerische Schönheit in der Art zu sehen wie ich liebe, tanze und lache, aber auch, wie ich einige Tage einfach erschöpft und müde bin. Ich lerne nun ebenso diese wunderschöne künstlerische Tiefe auch in der Art zu sehen mit der ich die Schmerzen und die Trauer des Lebens annehme und akzeptiere und dann letztendlich daran wachse. Denn ich habe mich dazu entschieden das Leben für die Kunst all seiner unendlichen Facetten zu lieben.

8 Kommentare

  1. 16. April 2018 / 19:17

    Liebe Lea,

    ein toller Text! Mit deinem letzten Satz fasst du eigentlich alles sehr schön zusammen, was du vorher geschrieben hast.
    Ich kann dir auch nur recht geben. Schwierige und traurige Phasen wird es in jedem Leben immer mal geben, wenn man lernt für sich richtig damit umzugehen, kann man auch daran wachsen.

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

  2. 17. April 2018 / 07:59

    Ich bin immer wieder beeindruckt von deinen Texten und der Art, wie du schreibst! Immer sehr inspirierend und motivierend 🙂

  3. 17. April 2018 / 17:38

    Was für schöne und wahre Worte. Das sollte man sich wirklich immer mal wieder vor Augen halten. Oftmals gehen solche Gedanken und Wahrheiten im Alltag (und manchmal dem Irrsinn des Alltags) einfach unter.

  4. 18. April 2018 / 19:18

    Wie recht Du hast. Eine wirklich kluge Einstellung zum Thema Trauer und Schmerz, ich finde das ist nicht immer so einfach umzusetzen, aber man sollte sich Gedanken wie Deine öfters ins Bewusstsein rufen und sich in die Richtung weiter entwickeln.

  5. 18. April 2018 / 20:48

    Was für super schöne Bilder! Solche Locations hätte ich auch super gerne in meiner Nähe! 🙂

    LG Pierre von Milk&Sugar

  6. 21. April 2018 / 21:19

    Wunderschönes Outfit mit super Location! Ich bin selber auch ein großer Fan von "Positive Vibes" und bin der festen Überzeugung, dass demjenigen der Gutes tut, auch Gutes widerfährt.
    Auf meinem Blog gibt es momentan ein großes Gewinnspiel, vielleicht hast du ja Interesse und schaust mal vorbei.
    Viele Grüße,
    Laura

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