dealing with human emotions, thoughts and feelings

dealing with human emotions, thoughts and feelings

Gestern Abend lehrte mich das Universum etwas. Ich kam spät und hungrig gegen 11 nachhause. Nachdem ich angekommen war wurde ich auf einmal traurig. So richtig traurig über die momentane Situation voller unbekannter Dinge vor die mich das Leben stellt. Traurig über den mir für diesen Moment fehlenden Sinn. Ich kenne diese Art der unbehaglichen Trauer schon lange und meistens habe ich sie von mir weggedrückt, das war easy damals. Ich habe mich abgelenkt, gearbeitet und gedacht  dass diese unangenehmen Gedanken sicher wieder verschwinden würden. Taten sie meistens auch. Dich das Leben wird dich immer wieder die selben Emotionen fühlen lassen und dich damit vor die selbe Aufgabe stellen. So lange, bis du sie für dich auflöst und dann daran wachsen darfst. Irgendwo in mir wusste eigentlich immer schon  dass es viel schönere Möglichkeiten geben würde anstatt diese Emotionen zu verdrängen – Ich könnte sie ergründen und mit einer neuen Perspektive von Außen auf die Situation blicken.

Nun ja, gestern Abend kam es anders. Es war spät, ich war hungrig. Ich fühlte mich verloren und sinnlos. Wie bereits beschrieben wäre es der schönste Weg um mit diesen Emotionen umzugehen ihre Reflektion gewesen. Ich hätte es mir trotz der Uhrzeit mir erlauben können einfach mal abzuschalten, mir ein liebevolles Abendessen zuzubereiten und jeden einzelnen Bissen zu genießen. Einfach weil ich es mir wert bin. Anschließend hätte ich ein neues Buch lesen können um noch einmal in eine ganz neue Welt eintauchen zu können und den nächsten Tag mit neuer Lebensenergie beginnen können. Aber anstelle dessen stand ich gestresst und ängstlich in der Küche und rührte verkrampft in meinem Kochtopf herum. Ich fühlte mich schuldig dafür, dass die Dinge nicht so liefen ich es mir eigentlich ausgemalt hatte und mein Verstand kreierte immer mehr beängstigende Zukunstvisionen und negative Gedanken. Anstatt sie zu reflektieren platzierte ich mein Abendessen direkt neben meinem Laptop und versuchte die Trauer mit dem Schreiben eines neuen Blogpost wegzuarbeiten – ohne Erfolg natürlich. Und anstatt den Tag dann wirklich zu beenden ging ich wieder zurück in die Küche und stopfte eine ganze Menge mehr Essen in mich hinein bis ich spürte wie mir mein Bauch wehtat. Ich ging zurück in mein Bett und scrollte noch bis 3 Uhr morgens verloren durch Social Media. Kein Wunder, dass ich diesen Morgen kaum aus meinem Bett kam. Nicht nur dass mein Bauch noch immer weh tat, ich wachte auch wieder mit den selben negativen Gefühlen auf, mit denen ich die Nacht zuvor eingeschlafen war. Ich ging in mich. Nun wählte ich eine neue, positive Perspektive auf die Situation. Ich sehe diese Situation als eine wunderschöne Lektion des Universums an mich. Ich habe die Möglichkeit mich selbst als menschliches Wesen auf diesem Planeten weiter zu verbessern.

Wann immer ich Gefühle, von welche Frequenz sie auch sein mögen, erfahren werde, werde ich mir ihnen von nun an als allererstes voll und ganz bewusst werden. Ganz egal ob ich in diesem Moment arbeiten möchte, muss, oder mich andererseits nicht mehr inspiriert und motiviert für den Tag fühle. Ich werde all meine menschlichen Gedanken, Gefühle und Emotionen zulassen. Auf der anderen Seite werde ich ihnen nicht länger die Macht geben mein Leben zum Beispiel mit emotionalem Essen zu bestimmen. Wie ich bereits erzählt habe, in Zukunft werde ich anstelle dessen in ein neues Buch eintauchen, mich von meinem Verstand differenzieren und mich vielleicht sogar noch für den neuen vor mir liegenden Tag des Erschaffens inspirieren. Dadurch, dass ich Gefühle verdränge indem ich mich mit Arbeit ablenke oder mich hinter To Do Listen verstecke wird auf Dauer gar nichts vergehen. Mich von ihnen vereinnahmen und kontrollieren zu lassen, indem ich anfange emotional zu Essen und in meinem Kopf einen Teufelskreis des Dramas erschaffe, wird es auch nicht besser machen. Ich werde lernen, sie anzunehmen und sein zu lassen. Ganz ohne Identifikation. Es ist normal Angst, Trauer oder Ärger zu fühlen, wir alle sind menschliche Wesen. Es geht niemals darum diese Emotionen nicht zu fühlen, sondern nur darum, sie zuzulassen. Gehe mit ihnen auf die bestmögliche Art und Weise um indem du an ihnen wächst. Ich nehme diesen Lernprozess von nun an als eine wunderschöne Lektion des Universums um mich daran zu erinnern, all die verschiedenen Seiten meines menschlichen Wesens zu akzeptieren und anzunehmen, ganz ohne mich mit ihnen zu identifizieren und kontrollieren zu lassen. Eine wunderschöne Lektion die lehrt, jeden einzelnen Teil von deines Selbst zu schätzen und das zu tun, was für dich am besten ist.


English translation – So yesterday evening something happened to me. I came home late at 11pm, I was quite hungry and suddenly got sad about the situation full of unknown things in my life. Whenever sadness appears within me, i often push it away by working and distracting myself. What actually would be a better way to deal with these emotions is to look where they come from. Look at the situation with a new, outer view and put them into a realistic perspective. Well, I came home late, I was hungry and felt kind of senseless and lonely. The best way to deal with those emotions would be, as I said, to reflect them, make yourself a delicious dinner and enjoy every bite of it, then read a new book to dive deep into another world until I fall asleep and then wake up well-rested and energized the next day. What I did instead was cooking my dinner while feeling guilty, creating anxious visions of the future and thinking negatively about myself and my experience of this life in general. Instead of reflecting, I put my food next to my laptop and tried to work the sadness away by writing a blogpost – without success of course. Then I went back to the kitchen and binged on a whole lot of food until my belly really hurt. I went back to bed while mindlessly strolling through social media and creating negative thoughts and kept eating until 3am. This morning I hardly got out of bed. Not only because my belly still hurt, I also woke up with the same negative feelings I fell asleep with the night before. But then I decided to create a new and positive perspective on the situation and take it as one another, beautiful lesson of the universe to keep bettering myself as a human being on this planet.



Whenever I will experience negative feelings in the future, or just feelings in general – I will practice awareness first. No matter if I just enjoy working or if it is necessary or otherwise – I just don’t feel inspired and motivated for that day anymore. I will let my thoughts, emotions and feelings be and won’t try control them, but, I also won’t give them the power to control my life by emotional eating for example. As I said, in future I will simply dive into a new book to calm down my mind and maybe even inspire myself for the new day of creation ahead. I let all the different thoughts, emotions and feelings be and then watch them pass. There is no need to identify with them. Pushing them away by distracting yourself with work or hiding behind so called to do’s won’t let them disappear in the longterm. Letting them take control over you by emotional eating and creating a drama within your mind will only make it worse. It’s completely normal to experience fear, sadness or anger. You are a human being. It’s never about not feeling those emotions, it’s about letting them be. Deal with them in the best way by growing through them. I take this experience as a beautiful lesson given by the universe to remind me about the ways I can embrace all the different parts of my being and not identify with them or let them take control over my life. It’s a wonderful lesson that makes me learn to honor every part myself and do what truly is best for me. What lessons did the universe taught you recently?

 

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