two simple favorite banana breads

Als ich mich vor einigen Jahren dazu entschied, vegan zu leben, habe ich mit der Ernährung auch meine Liebe zum Backen und Kochen entdeckt. Eine ganze Weile gab es für mich absolut nichts schöneres, mit jeden Abend die Zeit zu nehmen ein besonderes Abendessen zu kochen, zu backen oder zu braten und es liebevoll anzurichten. Nach einem langen Tag war das kreative Dekorieren für mich immer wie eine kleine Meditation.

Mittlerweile gehe ich in diesem Lebensbereich durch Phasen. Teilweise esse ich wochenlang Tag für Tag meine Standart Sojajoghurt Bowl – weil ich es genauso möchte. Dann gibt es ab und zu wieder Phasen wie jetzt, wo ich am liebsten den ganzen Nachmittag in der Küche verbringe und ein süßes Rezept nach dem anderen kreiere. Seid ihr eher der herzhafte oder der süße Typ? Ich liebe es beim backen selbst kreativ zu werden und mich an den verschiedensten Rezepten zu inspirieren um dann anschließend meine eigenen Kreationen zu erschaffen. In diesem Post möchte ich zwei wunderbar einfache Rezepte für die absolut köstlichsten Bananenbrote, die jemals bei einer meiner Backsession entstanden sind, teilen. Und glaubt mir, es gab bereits ganz viele Bananenbrot-Backsessions in den letzten Jahren. Einmal die klassische, herrlich saftige Variante und dann die schokoladige Version, die den Körper zusätzlich noch mit einer Menge pflanzlicher Proteine durchflutet.

Die Zubereitung ist wunderbar einfach. Es wird weder ein Mixer noch eine Küchenwaage benötigt. Dadurch können die Bananenbrote auch unter den minimalistischten Umständen kreiert werden. Alles was benötigt wird ist eine Schüssel um den Teig mit Löffel anzurühren, eine Gabel um die Bananen zu zermatschen und ein Becher anhand dem 200 Ml Flüssigkeit abgemessen werden. Anstatt das Mehl und die anderen Zutaten also abzuwiegen, werden die Mengen einfach mit den 200ml Flüssigkeit bestimmt.

Die klassische Variante durchflutet euren Körper aufgrund der vollwertigen Haferflocken und dem Dinkelvollkornmehl mit einer Menge Mineralien. Die zartblatt Haferflocken quellen während des Backvorgangs auf und mach die ganze Kreation nochmal ein Level saftiger.

PREPARATION Zuerst wird das Dinkelvollkornmehl, die Haferflocken, das Backpulver und bei belieben das Proteinpulver zusammen in eine Schüssel gegeben. Anschließend werden drei möglichst reife Bananen zermatscht und zusammen mit der Mandelmilch in die Schüssel gegeben. Das das Ganze wird dann mit etwas Salz, Gewürzen und Süßungsmittel eurer Wahl abgeschmeckt. Ich habe die Bananenbrote mit Birkenzucker und Stevia gesüßt. Nachdem alles gut verrührt und in eine Kastenform gegeben wurde kann das Ganze noch ein wenig dekoriert werden. Ich habe eine halbe Banane in Stückchen geschnitten, grobe Haferflocken wären aber auch eine Idee. Anschließend kommt das Bananenbrot bei 170 Grad Ober und Unterhitze in den Backofen, bis 40 Minuten später dann die ganze Küche herrlich duftet.

Das Schokoladen Protein Bananenbrot bekommt durch die Zugabe eines pflanzlichen Proteinpulvers eine ganz besondere, feste Konsistenz. Ganz genau so wie man sich einen saftigen, schokoladigen Brownie vorstellt. Mit der Besonderheit dass das Ganze absolut gesund ist. Falls ihr trotzdem kein Proteinpulver für eure Kreation opfern wollt könnt ihr stattdessen ebenfalls Dinkelvollkornmehl verwenden.

PREPARATION Als erstes wird das Dinkelvollkornmehl, das Kakaopulver, das pflanzliche Proteinpulver und die Mandelmilch zusammen in eine Schüssel gegeben. Anschließend werden wieder 3 möglichst reife Bananen zermatscht und zusammen mit der Mandelmilch zu den trockenen Zutaten gegeben. Falls die Mandelmilch nicht ausreichen sollte einfach nach belieben noch einen Schuss dazu geben. Abgeschmeckt wird das Bananenbrot wieder mit einer Prise Salz und einem Süßungsmittel nach Wahl. Der Teig wird wieder in die schönste Kastenform gefüllt und. Als Dekoration habe ich dann die zweite Hälfte der Dekorationsbanane auf der Schokoversion platziert, Kakaonibs machen sich zusätzlich aber auch noch als ein ganz besonders schokoladiges Topping. Das Ganze kommt dann wieder für 40 Minuten bei 170 Grad auf Ober/Unterhitze in den Backofen.

Die gebackenen, super saftigen Scheiben der Bananenbrote esse ich am liebsten mit Nussmus. Ob Cashewmus, Mandelmus, Erdnussmus, Kokosmus, Sesammus oder sogar Haselnussmus, es passt einfach alles! Ansonsten ist auch Soja- oder Kokosjoghurt zusammen mit Bananen oder Erdbeerscheiben ein tolles Topping. Mit was toppt ihr euer Bananenbrot am liebsten?

3 Kommentare

  1. 13. Juni 2018 / 22:26

    Die schokoladige Variante sihet ja verdammt lecker aus. Ich liebe Banane ja eh und schneide mir fast jeden Tag eine in meine Haferflocken. Bananenbrot habe ich aber noch nie gegessen und das wäre mal was anderes.

    Ich habe ja auch das Backen für mich entdeckt, muss aber gestehen das ich mich noch an die Rezepte halte. Traue mich da noch nicht schon was eigenes zu machen und stark abzuweichen. Sind ehere kleinere Dinge wo ich mal bestimmte Produkte austausche und anderes Obst verwende oder weniger Zucker als angegeben, damit es nicht ganz so süß wird. Aber abseits davon bin ich jemand der sich da an Rezepte hält, bewundere aber alle, die sich was eigenes überlegen.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön :). Ahh das hört sich auch lecker an, ich würde nur die Wassermelone weglassen, weil die mag ich gar nicht ;).

  2. 17. Juni 2018 / 18:01

    ich habe noch NIE Bananenbrot gebacken! Es wird jetzt definitiv mal Zeit, diese 2 Variationen sehen super lecker aus!!😍😍

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