peaceful evening routine

peaceful evening routine

Heute Morgen kam mir die Idee, einen Post mit meiner Routine für den schönsten und achtsamsten Abend. Ein Abend, an dem ganz viel Zeit dazu ist um den Tag friedlich zu reflektieren und sich voller Liebe und Dankbarkeit dem Leben zu öffnen. Ich bin selber ein absoluter Dämmerungsmensch und wenn die Sonne untergeht überkommt mich immer wieder die wundervollste Lebensenergie. Abends fühle ich mich am besten, am meisten mit mir selbst und allem was mich umgibt verbunden – Spätestens wenn es dunkel wird komme ich bei mir selbst an, lasse los und beginne damit, all die Gedankenfetzen des Tages zu ordnen und alles Gelernte, jede Erfahrung und jedes Erlebnis zu reflektieren. Abends finde ich meinen Frieden. Deshalb ist eine Abendroutine für mich momentan, wo ich nun nicht mehr zur Schule gehe auch noch viel wichtiger als eine Morgenroutine. Nach dem Aufwachen schlurfe ich meistens einfach direkt zum Kaffeekocher und setze mich dann anschließend mit meinem Kaffee erstmal an den Schreibtisch, werde langsam wach, und plane dann was der Tag für mich bereit halten wird. Am liebsten geht es dann erst einmal damit los, an meinem Blog zu arbeiten, zum Sport zu gehen, Fahrstunden zu nehmen oder einen Spaziergang in der Natur machen – alles ganz simpel momentan und auch das hat seine schönen Seiten. Sobald dann am Ende des Tages aber die Dämmerung beginnt, fange ich an diese so magische Zeit des Tages zu zelebrieren was das Zeug hält.

MINDFUL EVENING WALK Bevor die Abendroutine so langsam beginnt, liebe ich nichts mehr als etwas Zeit draußen zu verbringen. Am liebsten mache ich einen einstündigen Spaziergang durch ein Naturschutzgebiet in unserer Nähe. Dabei fokussiere ich ich mich auf die Einzigartigkeit der Farben und Formen dieses Planeten und bin dankbar für jeden einzelnen Schritt den mein Körper auf dieser Erde machen kann. Spaziergänge sind für mich abends oder ganz früh morgens immer wieder ein einzigartiges Erlebnis. Ich komme in Verbindung mit mir und meiner Umwelt und komme zur Ruhe. Die perfekte Voraussetzung für einen friedlichen Abend voller Achtsamkeit. Natürlich gehe ich nicht jedes Mal einfach so durch die Natur, manchmal höre ich auch einen inspirierenden Podcasts oder entspannte Musik. Es ist meine liebste Möglichkeit um meinen Kopf wandern zu lassen, mich zu inspirieren und das Geschehene zu reflektieren. Oft fahre ich nachmittags in die Stadt um zum Beispiel in einem Café zu arbeiten und komme erst spät nachhause. An diesen Tagen verzichte ich einfach auf die Busfahrt, und gehe den Weg von der U-Bahnstation zu Fuß nachhause.

HOT SHOWER Eine warme Dusche ist für mich immer ein richtiges wohlfühlen Ritual um all das was geschehen ist abzuwaschen und loszulassen. Das warme Wasser entspannt mich und ich liebe das reine Gefühl danach. Wenn ich vor meinem Abendspaziergang zuhause bin dusche ich sogar bevor ich losgehe, ich habe immer das Gefühl dass ich die Zeit draußen in der Natur dann noch viel mehr genießen kann. 😀 Aus dem selben Grund dusche ich oft sogar morgens direkt bevor ich ins Fitnessstudio fahre oder joggen gehe. Bin ich die einzige die solche Gewohnheiten pflegt?

SKIN CARE Nach meinem Spaziergang oder der abendlichen Dusche ist dann die Zeit gekommen mich um meine Haut zu kümmern. Es gibt Phasen, da liebe ich es mir jeden zweiten Tag eine Gesichtsmaske zu machen. Momentan hält mich das Wissen, dass ich die ganze Maske ja auch wieder abwaschen muss, irgendwie davon ab, haha. Über meine komplett vegane Hautpflegeroutine habe ich hier geschrieben.

COMFY CLOTHES Was wäre ein gemütlicher Abend ohne kuschelige Klamotten? Nichts, so ist es. Jeden Abend laufe ich euphorisch zu meiner Kommode und ziehe mir riesige T-Shirts kombiniert mit kurzen Pyjamahosen an. Im Winter wird das Ganze dann wieder gegen lockere Pullis, Leggins und Kuschelsocken eingetauscht.

CLEANING Eine der Dinge die ich an meinem Abend am meisten liebe ist es, mein Abendessen zuzubereiten und zu genießen. Das kann meine ganze Aufmerksamkeit ziemlich in Anspruch nehmen. Bevor ich daher den Kochlöffel schwinge erinnere ich mich daran, noch einmal in mein Zimmer zu gehen. Ich räume Dinge die herumliegen auf, sorge für Ordnung und erschaffe mir meine wohlfühl Atmosphäre. Selbst wenn neben mir selbst, mich auch jeder meiner Freude mich als einen total chaotischen und verplanten Menschen beschreiben würde muss mein Zimmer dagegen ordentlich sein. Wenn irgendeine Sache zu viel nicht an ihrem Platz liegt macht mich das selbst einfach innerlich total unruhig.

COZY VIBES Für die Wohlfühl Atmosphäre kann man neben einem aufgeräumten Zimmer natürlich auch noch (zusätzlich) auf andere Tools zurückgreifen. Ich habe das bis jetzt noch nie gemacht, aber Kerzenlicht oder ein Raumduft sorgt definitiv für eine kuschelige Stimmung. Bevor ich koche bereite ich am liebsten auch schon einmal alles für das vor, das ich nach dem Essen noch machen möchte. Wenn ich vorhabe zu malen, breite ich schonmal eine Decke auf dem Boden aus und lege mein Malbuch mit verschiedenen Stiften zurecht.

REFLECTION, GRATITUDE, JOURNALING Entweder vor dem Kochen, beim Essen oder danach wird es dann Zeit den ganzen Tag noch einmal zu reflektieren. Ich trenne die Tage gedanklich immer komplett und betrachte sie alle als etwas Einziges. So weiß ich jeden einzelnen Tag viel mehr zu schätzen. Ich schreibe auf wofür ich dankbar bin, schreibe meine Gedanken hinunter, schreibe was ich erlebt, erfahren und gelernt habe. Dazu kommen dann noch plötzliche Ideen und Impulse des Tages damit ich sie nicht wieder vergesse und später darauf zurückgreifen kann um anzufangen sie zu manifestieren. An einigen Tagen sind das alles nur zwei Sätze und ein paar krakelige Stichpunkte, an anderen Tagen schreibe ich seitenweise über dieses einzigartige Erlebnis das sich Leben nennt.

STRETCHING, YOGA, MEDITATION Außerdem dehne ich mich noch jeden Abend ein bisschen. Ohne eine bestimmte Routine. Einfach ganz frei das was sich gut anfühlt. An einigen Tagen übe ich noch an meinem Kopfstand und probiere mich an Spagat, Unterarmstand und Handstand. Das möchte ich unbedingt regelmäßig in meinen Abend einbauen. Außerdem möchte ich mir zusätzlich Zeit nehmen abends ein bisschen zu flowen und ein bisschen zu meditieren. Immer wenn ich das abends mache werde ich wie auf Knopfdruck zu einem ruhigeren und friedlicheren Ausdruck meines Selbst.

MINDFUL DINNER Das Abendessen ist meine liebste Mahlzeit des Tages. Am liebsten esse ich abends süß. Was die Rezepte angeht bin ich ein absoluter Gewohnheitsmensch. Nachdem ich ein paar Jahre fast jeden Abend einen dampfenden Haferbrei gegessen habe, genieße ich mittlerweile am liebsten Bowls aus Sojajoghurt püriert mit Bananen, einer Menge Toppings und vor allem ganz viel Obst.  So oft wenn ich mal wieder drauf und dran war doch ein ganz neues Rezept zu testen, fand ich mich anschließend doch wieder mit meinen Bowls in meinem Zimmer wieder – Mein Körper ist da scheinbar mittlerweile richtig programmiert auf dieses köstliche Abendessen. Auch da ich oft erst gegen 23 Uhr zu Abend esse ist es ganz besonders wichtig achtsam zu essen. Ich möchte das Essen immer mehr zu einer spirituellen Übung werden lassen und mich ganz genau auf den Geschmack konzentrieren und vor allem darauf, auf die Signale meines Körpers zu hören wann ich genug gegessen habe. Im letzten Jahr habe ich mir angewöhnt sehr unachtsam zu essen. Oft habe ich nicht aus körperlichem Hunger, sondern aus Emotionen, Stress, Müdigkeit oder sogar Langeweile gegessen. Dieses Verhältnis möchte ich mit viel Liebe und Bewusstsein heilen – Ich möchte lernen, meinem Körper wieder zu vertrauen.

CREATIVE WORKING Ich liebe es abends noch an meinem Blog zu arbeiten. Ich bearbeite abends nicht nur gerne Bilder oder kreiere Collagen, oft habe ich auch das Gefühl dass meine Worte beim Schreiben zu dieser Uhrzeit besonders gut fließen. Mich erfüllt diese Art der Arbeit einfach total und lässt mich glücklicher einschlafen. Außerdem stöbere ich abends selbst gerne noch auf anderen Blogs herum und lasse mich inspirieren und anregen.

PLANNING Am Abend schreibe ich mir immer schon einen Plan für den nächsten Tag auf. Es geht dabei nicht darum, super akribisch alles durchzuplanen. Viel eher geht es darum, am nächsten Morgen mit motiviert und mit Freude aufzustehen – weil ich weiß was für schöne Dinge mich alles an diesem Tag erwarten werden.

PAINTING AND READING Irgendwann ist es dann abends vorbei mit Social Media, egal auf welche inspirierende Art und Weise man es auch nutzen mag. Stattdessen nehme ich mit dann Zeit zum malen und zum Lesen. An mir selbst konnte ich beobachten, dass ich wenn ich abends direkt vor dem Schlafen noch ein paar Seiten in einem Buch lese, am nächsten Morgen viel entspannter und ausgeruhter aufwache.

 

VISUALIZING Wenn ich dann irgendwann im Dunklen im Bett liege konzentriere ich mich immer noch darauf, direkt vor dem Schlafen gehen noch einmal positive Gedanken zu kreieren. Ich denke noch einmal darüber nach wofür ich dankbar bin, was schönes passiert ist und was alles schönes kommen wird. Direkt vor dem Schlafen gehen ist das Unterbewusstsein ganz besonders aktiv und es wird einfacher, mit bewussten und positiven Denkvorgängen auch alte Glaubenssätze aufzulösen und zum schönen hin zu transformieren. Das gleiche gilt übrigens auch für den selben, halbwachen Zustand am nächsten Morgen.

Und wie sieht eure Abendroutine aus? Ist sie euch auch noch ein bisschen heiliger als eure Morgenroutine oder ist ein glücklicher, langsamer und geordneter Morgen für euch einfach unersetzlich? Lasst uns gegenseitig dazu inspirieren unsere Tage mit den verschiedensten Ritualen in vollem Bewusstsein zu erfahren.

4 Kommentare

  1. 25. Juni 2018 / 17:21

    Oh liebe Lea, dein neuer Blog sieht toll aus! Schade, dass du von Blogger gewechselt hast. Bin gespannt auf die kommenden Beiträge 🙂

    Ps. Ich mag die Themen, die du ansprichst unfassbar gerne. Liebe deinen Blog!

    Viele liebe Grüße, Julia ☾ | http://www.serendipityblog.de

      • leachristin
        Autor
        26. Juni 2018 / 02:08

        Vielen lieben Dank für deine Worte!! <3 Ich würde mich wirklich unglaublich gerne mal mit dir treffen.. schreib mir auf jeden Fall wenn du mal in Berlin oder Hamburg sein solltest 🙂 <3

  2. Sophia Ton
    25. Juni 2018 / 22:11

    So schöne, beruhigende Bilder! Ich liebe diesen Salzstein, so einen möchte ich mir auch bald mal kaufen 🙂
    BLOG
    YOUTUBE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.