lifestories between berlin and following my passions

lifestories between berlin and following my passions

Vor einer Woche hätte ich es niemals für möglich gehalten dass sich mein Leben auf diese Art und Weise transformiert. Ich sitze in der Sternenschanze, einem belebten Ort in Hamburg in dem ich auch noch spätabends, und wenn ich es denn wollen würde auch die ganze Nacht durch schreiben könnte. Zumindest habe ich eine ganze Menge zu schreiben. Mein Leben hat sich auf eine turbulente Art und Weise verändert. Ich bin einer dieser menschlichen Wesen, die alles immer erst selbst erfahren müssen bevor sie etwas lernen. Daraus lerne ich am meisten, und genau das habe ich der letzten Woche radikal getan.

Nach meinem einwöchigen Aufenthalt in Berlin letzten Sommer, fasste ich in den darauf folgenden Monaten den felsenfesten Entschluss, nach Berlin zu ziehen. Ich wollte ein Praktikum machen, eine neue Art des Lebens kennenlernen als die, die ich sie bisher gekannt hatte, ich wollte arbeiten, den schüchternen Teil in mir hemmungslos herausfordern indem ich fremde Menschen kennen lernen würde, und natürlich meine Kreativität so richtig ausleben würde. Ich fand die Stadt, wie soll ich sagen, ich fand die Stadt alles in einem richtig nett. Ich mochte die Menschen, die so offen waren, und mich nicht ansahen, als sei ich aus einem Zoo entlaufen wenn ich anfing meinen Soja Latte Macchiato mit meiner Spiegelreflexkamera aus jedem erdenklichen Winkel abzulichten. Irgendwie war ich mir ganz sicher, dass Berlin und ich richtige Freunde werden könnten.

In aller Vorfreude auf die neue Herausforderung, ohne auf nur einen Zweifel daran zu verschwenden, dass ich wohlmöglich nicht mit dieser Veränderung klar kommen würde, vergaß ich zu reflektieren. Ich bin ein nachdenklicher Mensch und ich habe richtig Gefallen daran gefunden, meine Stunden damit zu verbringen, mein Leben von vorne bis hinten zu reflektieren. Bei Berlin war das anders. Ich hinterfragte kein bisschen, ob da noch andere Gründe waren, die mich in diese Stadt treiben könnten. Ihr wisst schon, die Ego Gründe und so. Jetzt im Nachhinein wollte ich meinen Eltern und allen Menschen, die sonst noch etwas gegen mich hatten vielleicht beweisen, wie großartig ich war. Wie großartig ich mich in dieser herrlichen Hauptstadt einfinden würde. Wie ich mir dort mein Leben aufbauen, und all die Grenzen in meinem Kopf auf einmal durchbrechen würde. Ja, irgendwo unter all den anderen wirklich schönen Vorstellungen die ich mit meinem Umzug nach Berlin verband, wollte das pubertierende vierzehnjährige Wesen in mir auch noch einmal so richtig Anerkennung und Bewunderung ernten.

Zum Zeitpunkt meiner Abreise wusste ich das noch nicht. Eigentlich wusste ich relativ wenig. Ich wusste nur, dass meine jämmerliche Hoffnung darin bestand, dass dieser Umzug mich aus dem gemütlichen Elend zwingen würde. Der Umzug sollte mein Retter werden. Das gemütliche Elend in dem ich mich wälzte, nachdem mit dem Ende meiner Schulzeit auch alle anderen einst aus Angst erschaffenen Strukturen der Sicherheit in sich zusammen klappten. Ich fühlte mich wie ein schwerer, gepackter Koffer, der keine Rollen hat und irgendwo quer im Flur steht. Ein Koffer, der sehnlichst darauf wartet endlich abgeholt zu werden. So beschämend es auch klingt, ich war der gepackte Koffer der nicht nur darauf wartete bis ich abgeholt werden würde, sondern sich mit jedem Tag noch ein bisschen weiter mit Gepäck erschwerte um den peinlichen Zustand dieser Passivität zu betäuben. Irgendwann fühlte ich mich so schwer, dass das Aufschlagen auf einen neuen Tiefpunkt mir wieder Kraft verlieh. Ich wollte zumindest ein bisschen für mich kämpfen und nicht einfach so den Löffel abgeben. Man kann sich nicht einfach so eine Pause vom Leben nehmen, auch wenn man es sich ganz fest einredet – die Passivität hinterlässt ihre Spuren. Ich riss mich zusammen, gab mir bedingungslose Liebe und eine Prise Mitgefühl für meine Trägheit. Nach der Einsicht ist Annahme der nächstliegenste Schritt zu Besserung. Tatsächlich erlebte ich daraufhine vier herrliche Tage an der Ostsee. Tage, an denen ich die Trägheit komplett vergessen hatte. Die ein paar Stunden nach meiner Rückkehr wieder an meine Zimmertür klopfende Trägheit ließ ich mich erschreckend wenig Widerstand hereintreten. Ich klammerte mich an die Tage am Meer, die sich verglichen mit dem wieder eingekehrten Zustand wie hellste Erleuchtung darstanden. Wenn ich an der Ostsee so leicht und liebevoll leben könnte, so annehmend und akzeptierend, wenn ich in der Lage sein würde meine Sicht auf die Welt so überraschend einfach wieder nach den Wünschen meines Wahren selbst zu transformieren, dann würde auch die Sache mit Berlin schon irgendwie zu schaffen sein.

Am Tag meiner Abreise fühlte ich mich genauso beschämt wie an den Tagen davor. Vielleicht sogar noch ein bisschen beschämter als sonst, schließlich war jetzt sogar der Tag meiner Abreise und ich machte keine Anstalten wieder in die Gänge zu kommen. Ich wartete auf den Zeitpunkt meiner Abreise, saß im Garten und ließ mich von der Sonne bescheinen. Ich verdrängte die Gedanken daran, was ich vor einem Jahr an so einem Tag alles gemacht hätte – das hätte ich in diesem Moment nicht ertragen können. Kurz gesagt saß ich zu lange wartend herum. Um genau zu sein so viel zu lange, dass ich eine Viertelstunde nach der angegeben Zeit der Abfahrt meines Zugs nach Berlin am Hauptbahnhof eintraf. Mein Zug schien noch länger zu warten als ich, er traf über eine Stunde nach der angegebenen Zeit ein. ‚Hey, was für ein glücklich Zufall, einfach super dass du den Zug noch bekommst, dein Leben liebt dich!‘ redete ich mir ein. Ich wollte positiv sein – es klappte nicht. Im Zug wollte ich arbeiten – Der Zug blieb auf den Gleisen stehen – mein müder Geist schlief ein. In Berlin wachte ich wieder auf. Mit meinem sperrigen Hollandrad am Hauptbahnhof fühlte sich alles irgendwie ziemlich unangenehm an. ‚So ist das eben am Anfang‘, ‚Das wird schon irgendwie, es liegt bestimmt am Fahrrad‘.

Mein Wg Zimmer verschreckte meinen sowieso schon nicht mehr voll zurechnungsfähigen Kopf sogar noch mehr. Ich wollte stark bleiben. ‚Hey, das ist doch gar nicht so schlimm, an der Herausforderung kannst du wachsen‘, redete ich mir zu und wollte mein neues zuhause einrichten. Ich versuchte den Dreck, die Umzugskartons die sich bis zu Decke stapelten, die Flecken auf meiner Matratze und die mit Kabeln überfüllte Kommode zu ignorieren. Beim besten Willen, ich konnte es nicht. Mein müder Geist brach auf der befleckten Matratze zusammen. Ich heulte ganz jämmerlich. Ich betrachtete meinen schweren Koffer (der übrigens keine Rollen hat) und weinte noch mehr. Jetzt wurde es mir erst so richtig bewusst. Ich hatte hier wirklich nur mich selbst. Mich und diesen schweren, sperrigen Koffer ohne Rollen. Das war alles. Dass da irgendeine wunderbare, kreative Kraft in mir ist, mit der ich mich selbst erfüllen kann, konnte ich in dem Moment nicht mehr fühlen. Sie war aus dem Dämmerschlaf der letzten Wochen wohl noch nicht wieder aufgewacht. ‚Fahr wieder nachhause‘ schrieb eine Freundin bestürzt. ‚Niemals‘ dachte ich. Und gleichzeitig ‚Wo soll ich denn jetzt hin mit mir, und vor allem mit der ganzen Energie die in mir schlummert?‘. Ich packte meinen Koffer und verließ die Wohnung schnell und diskret Man war gnädig mit mir und ließ mich trotz der Uhrzeit noch in einer teueren Pension unterkommen. Ich wollte dankbar dafür sein, noch einmal mit einem Dach über dem Kopf davon gekommen zu sein – es gelang nicht wirklich.

Ich ging in der Nacht spazieren um mich zu beruhigen. Am nächsten Morgen wollte ich nicht aufstehen. Ich erinnerte mich daran, wie ich an der Ostsee mit Leichtigkeit aus meinem Bett gehüpft war. Ich stand auf. Ich würde dieses befremdliche Durcheinander schon irgendwie wieder in den Griff bekommen. Ich setzte mich in Cafés und begann, all das temporäre Elend in den Hintergrund zu stellen mir den jetzigen Moment zum Freund zu machen. Ich schaute nach Wohnungen in Berlin und nach einem Vollzeitjob. Abends auf dem Stepper bei einem ‚Probetraining’ im McFit wurde mir etwas klar. Ich bin dann glücklich, wenn ich in meiner Kraft bin, wenn ich aus meinen eigenen Quellen trinken kann und den wunderbaren Zugang zu meinem Inneren habe. In diesem Zustand ist es mir möglich, als ein einzigartiger Ausdruck meines Selbst leben. Ich bin in meiner kreativen Schöpferkraft. Und irgendwie weiß ich, dass dieser Zustand genau das ist, was mich am Morgen dazu veranlasst, in einer aufregenden Mischung aus Liebe, Dankbarkeit und Tatendrang aus dem Bett zu schweben. Ein Zustand, der mich hin und wieder meinen Schlaf, das Essen und all die anderen Bedürfnisse die das Menschsein mit sich bringt, vergessen lässt.

Was hatte ich mir eigentlich wirklich dabei gedacht nach Berlin zu ziehen? Ich war hin und hergerissen. Ich wollte das Beste für mich, aber andererseits wollte ich die Sache durchziehen, ich wollte wachsen, und auch das machen was schwer ist, vielleicht war das in Wirklichkeit das Beste. Aber wollte ich das eigentlich gerade nicht mehr? Ich wusste es nicht. Ich erzählte der McFit Trainerin meine Lebensgeschichte. In Berlin ist das schon okay, glaube ich. Vielleicht ist aber auch nur eines meiner peinlichen Vorurteile. ‚Du wirst schon das richtig tun, das weiß ich‘ sagte sie und ich konnte nicht genau deuten ob sie das mit Mitgefühl oder Mitleid sagte.

 

In der Nacht konnte ich gut schlafen. Ich konnte so gut schlafen, weil ich meinen Zustand mit einer besorgniserregenden Gleichgültigkeit akzeptierte. Ich fand mich widerwillig damit ab, was für ein Willkürliches und Planloses Etwas aus der einst so geregelten und geordneten Struktur meines Lebens geworden war. ‚Das damals war auch nicht das Wahre‘, erinnerte ich mich bedächtig. ‚Damals warst du von Angst getrieben‘ und das stimmt, zumindest in den letzten Monaten, bevor mein Lebensgerüst endgültig in sich zusammenklappte. Das hieß also, dass ich eigentlich gar nichts mehr wusste. In Berlin fühlte ich mich wie ein hilfloses Geschöpf, und in meinen alten Strukturen ja irgendwo auch.

Am nächsten Morgen verließ ich meine Pension und brach überstürzt zum Alexanderplatz auf. Ich wollte zurück nach Hamburg. Hamburg ist mein zuhause. Vielleicht habe ich im Haus meiner Eltern nie eine vernünftige Heimat gefunden, aber dafür ich liebte ich die Stadt Hamburg umso mehr. ‚Verdammt, warum wolltest du überhaupt weg?‘ Dachte ich mir, und ‚nur weil deine Eltern in dieser Stadt wohnen, heißt das nicht, dass hier kein Platz mehr für dich ist‘. Am lauten Alexanderplatz in Berlin, wurde mir wieder bewusst wie geborgen ich mich in Hamburg eigentlich immer gefühlt hatte. Geborgenheit, die ich in Hamburg nicht nur nicht zu schätzen wusste – Geborgenheit, die ich vielleicht sogar immer ein bisschen abwertete. Ich wollte immer mutig sein, ich wollte immer das machen, was schwer, sehr anstrengend und unbequem ist. Zum einen, weil daraus wunderbare Erfahrungen entstehen können, definitiv. Und zum anderen auch, um mein Ego, dem mein Selbst an sich sowieso nie genug ist, etwas zu stärken. Ich habe wirklich ein sehr, sehr bedürftiges Ego. Versteht mich nicht falsch, ich kann mich durchaus mit der Ungewissheit anfreunden, wahrscheinlich besser als alle meine Freunde. Aber trotzdem, ich brauche irgendwo zumindest ein bisschen Geborgenheit um erfüllt zu sein. Erfüllt, weil ich durch diesen zarten Hauch von Geborgenheit den Zugang zu der weisesten Version meines Selbst habe. Eine Version, die weiß dass sie schon so wie sie ist vollkommen ist, und mit diesem Wissen liebevoll beginnt zu erschaffen. Die Sehnsucht nach diesem Zugang zu meinem wahren Selbst lies mich letztendlich in den Bus zurück nach Hamburg steigen. Ich hatte keine Idee wo ich bleiben sollte, ich hatte zur Zeit meines Aufbruchs nicht einmal geplant, wo ich die nächste Nacht schlafen wollte.

Und jetzt bin ich wieder in Hamburg. Bei einer liebe Frau konnte ich kurzfristig über Airbnb ein Zimmer buchen. Ein Zimmer, das so hell und lichtdurchflutet ist, dass ich direkt innerhalb der ersten Stunde nach meiner Ankunft erleichtert wieder den Zugang zu meiner kreativen Schöpferkraft fand. Eine Kraft in der ich es mir wert bin, mein Leben auf die liebevollste und schönstmögliche Weise zu kreieren. Nun wohne ich für die nächsten Wochen also nun in einem schönen Zimmer in der Nähe der Alster. Ich bin dankbar, ich bin ein riesiges Durcheinander, ich bin ein bisschen rastlos, aber vor allem fühle ich mich wieder verbunden mit mir selbst und in meiner Kraft. In meiner wahren Schöpferkraft, die mich jetzt in einem Zustand der inneren Zufriedenheit diese Zeilen schreiben lässt. Zeilen, die mir dabei helfen mich selbst ein bisschen besser zu verstehen. Zeilen, um meinem natürlichen, menschlichen Drang nach Sicherheit und Struktur eine gesunde Aufmerksamkeit zu schenken. Zeilen, um all die Erfahrungen der letzten Woche zu ordnen. Erfahrungen, die ich wohl selbst machen musste, um jetzt zumindest ein bisschen mehr Klarheit darüber zu haben, wie ich mein Leben kreieren möchte.

Und hier, inmitten der Sternschanze neben einem leeren Soja Latte Macchiato (den ich dieses mal übrigens nicht fotografiert habe) um 21:30, kann ich mich tatsächlich wie zuhause und geborgen fühlen. Geborgen weil ich gerade in diesem Moment aus meinem Inneren heraus kreiere und das tue, was mir Freude bereitet. Und das kann ich eben nicht überall tun, als menschliches Wesen brauche ich dazu eben ein paar Gegebenheiten. Oder zumindest brauche ich sie jetzt gerade noch. Dieses Gefühl lässt mich mein schlechtes Gewissen ertragen, annehmen und transformieren. Das Gewissen das mich plagt, weil ich meinen gesamten Plan und mein Praktikum einfach so willkürlich über den Haufen geworfen habe. Das schlechte Gewissen, dass ich jetzt Vollzeit arbeiten möchte (und natürlich das schlechte Gewissen dass ich bis jetzt noch gar nichts gefunden habe) um mir das Geld für eine eigene Einzimmerwohnung zu finanzieren, anstatt etwas zu tun, das mich aus Sicht der Gesellschaft so richtig voran bringen würde. Die Angst, dass ich in Hamburg keinen Vollzeitjob finden werde der mich erfüllt, fordert, und mich vor allem dazu inspiriert, mich anschließend voller Liebe meiner Kreativität zu widmen und zu erschaffen. Die Angst, dass ich in den nächsten Wochen keine Einzimmerwohnung finden werde. Und natürlich die Angst die mich seit Jahr und Tag verfolgt, nämlich die, dass ich so richtig faul werde, in meiner Geborgenheit in Hamburg versinke, nie wieder im Stande dazu sein werde eine Herausforderung anzunehmen und am Ende nicht weiter wachsen werde und dann so werde wie meine Eltern – man stelle sich vor ich werde eines Tages so bequem, dass ich nicht einmal mehr verreisen möchte – in der lächerlichen Vorstellung ich würde schon genug wissen und hätte es nicht weiter nötig diese Anstrengungen auf mich zu nehmen. Ja, solche absurden Gedankengänge laufen wirklich in meinem Kopf ab – mehrmals am Tag.

Jetzt gerade kann ich all diese Emotionen, Gedanken und Gefühle einfach mal so da sein lassen. Ohne mich mit ihnen zu identifizieren oder mich davon aufhalten zu lassen, das zu tun, das ich liebe. Das ist sehr wichtig, denn nur so kann ich morgens verbunden mit mir selbst, und mit Vorfreude auf den Tag, aufstehen. Nur so kann ich die für mich so wichtigen, kleinen Schritte in die Richtung antreten, mir nicht selbst ständig etwas beweisen zu wollen um mir selbst genug zu sein. Und das ist wirklich ein Großprojekt mit absoluter Priorität. Die Leistungssucht, oder wie auch immer man es nennen mag, entstanden aus dem Mangel nicht genug zu sein, hat mir schließlich schon eine Menge unglückliche und rastlose Stunden beschert.

Jetzt gerade ist alles durcheinander, aber meine Leidenschaften lassen mich voller Liebe und Dankbarkeit in einem Zustand bleiben, indem ich in Verbundenheit bleibe. All diese Ungewissheit und diese Planlosigkeit ist gar nicht so sehr das Ende, wie mein Verstand mich alle paar Stunden hartnäckig davon zu überzeugen versucht. Ganz im Gegenteil – Ich bin stolz darauf, mich dazu entschieden zu haben, dem Zustand meines höchsten Selbst zu folgen und so meinen kreativen Leidenschaften weiter nachzugehen. Vielleicht werde ich dieses Jahr nicht in eine neue Stadt eintauchen, dafür aber in neue Tiefen meines Selbst. Irgendwo in mir, ist jetzt gerade das tiefe Vertrauen dass das alles in erst einmal Ordnung so ist. In Ordnung, und auf seine eigene Art und Weise sogar wunderschön. Ich lebe mit so viel Dankbarkeit, Liebe und Bewusstsein, wie ich es eben kann. Alles andere ist dann erst einmal egal.

2 Kommentare

  1. 11. Juli 2018 / 18:18

    Hallo Lea,
    wow, ich bin begeistert von deinem Blogbeitrag. Du hast einen tollen Schreibstil 🙂

    Ich finde super, dass du dich getraut hast nach Berlin zu gehen und versuchst zu wachsen. “out of the comfontzone” zu gehen ist nämlich viel leichter gesagt als getan. Ich bin mir sicher, dass du auch in deiner Heimat wachsen kannst und in den nächsten Jahren viel dazulernen wirst.

    Ich kenne das Gefühl weg zu wollen. Neues erleben zu wollen. Was hält mich schon zuhause?
    Mit der Zeit wurde ich immer selbstbewusster und habe Dinge geschafft, die ich mir nie zugetraut hätte. Im September ziehe ich nach Hamburg, was für mich nochmal ein größerer Schritt ist, weil meine Familie weiter weg wohnt. Aber weißt du was? ich freue mich wahnsinnig! Ich weiß nicht genau warum. Aber ich habe das Gefühl, dass Hamburg zu mir passt und dass es einfach so sein soll.

    Fühl dich gegrückt!
    Alles Liebe
    Isabel von Isabelciel.com

  2. 11. Juli 2018 / 18:36

    Das hast du sehr ergreifend geschrieben. Wie geht es dir denn jetzt? Ich hoffe, du fühlst dich weiterhin gut und hast bald eine Vision, wo du (im Leben) hin möchtest!

    Ich schicke dir ganz viel Liebe und Kraft!!

    Liebst, ina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.